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3 mutmaßliche nordkoreanische Hackergruppen von den USA sanktioniert

Drei von Nordkorea unterstützte Hackergruppen, nämlich Lazarus, Bluenoroff und Andariel, wurden von den USA, unter anderem wegen Diebstahl von Kryptowährungen, sanktioniert.

Das US-Finanzministerium hat drei, von Nordkorea unterstützte, Hackergruppen sanktioniert, welche angeblich Kryptowährungen gestohlen haben, teilte die Behörde in einer Pressemitteilung mit.

Wie angekündigt, stehen die Lazarus-Gruppe, Bluenoroff und Andariel inzwischen auf der Sanktionsliste des Finanzministeriums. Die drei Cyberkriminalitätsgruppen sollen dafür verantwortlich gewesen sein, zwischen 2017 und 2018 fünf Börsen in Asien gehackt und rund 571 Millionen Dollar in Kryptowährungen gestohlen zu haben. Der Staatssekretär für Terrorismus und Finanznachrichten, Sigal Mandelker, sagte:

„Das Finanzministerium ergreift Maßnahmen gegen nordkoreanische Hackergruppen, die Cyberangriffe zur Unterstützung illegaler Waffen- und Raketenprogramme verüben. Wir werden weiterhin bestehende Sanktionen der USA und der Vereinten Nationen gegen Nordkorea durchsetzen und mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten, um die Cybersicherheit von Finanznetzwerken zu verbessern“.

In der Ankündigung wurde außerdem erwähnt, dass die Lazarus-Gruppe, auch bekannt als Apple Worm und Guardians of Peace, für den WannaCry 2.0 Ransomware-Angriff von 2017 verantwortlich war. Bluenoroff, auch bekannt als APT38 und Stardust Chollima, soll der Zentralbank von Bangladesch 80 Millionen Dollar gestohlen haben und hatte in der Vergangenheit auch Kryptowährungsbörsen im Visier. Andariel wiederum soll diejenige Gruppe sein, die hinter dem Hack 2016 in den Rechner des südkoreanischen Verteidigungsministeriums steckte. Die drei Gruppen stehen unter Aufsicht Nordkoreas und seines Reconnaissance General Bureau (RGB), so die Pressemitteilung.

Das Finanzministerium glaubt, dass Atomwaffen und ballistische Raketen mit den gestohlenen Mitteln entwickelt wurden. Infolge der Sanktionen, wurden alle Vermögenswerte, die sich im Besitz der Hacker-Gruppen befinden, gesperrt und dem Office of Foreign Assets Control (OFAC) gemeldet. Die OFAC-Bestimmungen besagen außerdem, dass es „U.S. Personen“ verboten ist, mit den sanktionierten Stellen zu arbeiten.

Anfang dieses Monats wies Nordkorea Vorwürfe zurück, dass sie bereits rund 2 Milliarden Dollar durch große Hacks von Banken und Krypto-Börsen erhalten haben. Die Vorwürfe stammen aus einem, von unabhängigen Experten recherchierten Bericht, der im Juli dem Sanktionsausschuss des UN-Sicherheitsrates für Nordkorea vorgelegt wurde. Der Bericht besagt, dass die DVRK mit Hilfe von „weit verbreiteten und immer ausgefeilteren“ Hacks rund 2 Milliarden Dollar für ihr Massenvernichtungsprogramm (Weapons of Mass Destruction, WMD) eingenommen hat.

Quellenangabe: ChainBulletin

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