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Singapurs anerkannte Börsen könnten bald BTC und ETH Derivatehandel anbieten

Singapurs Zentralbank hat vorgeschlagen, den Handel mit Derivaten auf Basis von Payment Token, wie BTC und ETH, auf regulierten Plattformen zu ermöglichen.

Singapurs Zentralbank, die Monetary Authority of Singapore (MAS), hat vorgeschlagen, den Handel mit kryptowährungsbasierten Derivaten auf regulierten Plattformen zu ermöglichen, wie die Finanzaufsicht in einer Pressemitteilung am 20. November mitteilte.

Laut dem Blogbeitrag zielt der Vorschlag der MAS darauf ab, dass Derivate auf Basis von „Payment Tokens“, wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH), an „Bewilligten Börsen“ gelistet und gehandelt werden können. Sie unterliegen dem Securities and Futures Act (SFA) des Stadtstaates. Das Interesse internationaler institutioneller Investoren in diesem Segment veranlasste die Pläne von MAS, die Produkte zu regulieren. Die Behörde erklärte in der Pressemitteilung:

„Diese institutionellen Anleger benötigen ein reguliertes Produkt, um ihr Ausfallrisiko durch Zahlungstoken zu minimieren und abzusichern. Der Antrag von MAS wird es den zugelassenen Börsen in Singapur ermöglichen, dem Bedarf der Anleger gerecht zu werden, ihr Risiko in Bezug auf Zahlungs-Token zu steuern und gleichzeitig die Geschäftstätigkeit unter regulatorische Aufsicht zu bringen.“

Das Interesse an BTC-Derivaten ist laut einem aktuellen Bloomberg-Artikel, der Daten aus Skew und BitcoinTradeVolume aufgreift, nicht verwunderlich. Demnach liegt das weltweit gehandelte Volumen von BTC-Derivaten bei rund 5-10 Milliarden US-Dollar, was 10 bis 18 Mal höher ist als der Spothandel.

Derzeit hat Singapur nur vier autorisierte Börsen, nämlich die Asia Pacific Exchange, ICE Futures Singapore, Singapore Exchange Derivatives Trading und Singapore Exchange Securities Trading Limited.

Wenn MAS mit der Regulierung von Zahlungs-Token-Derivaten beginnt, sind diese Börsen verpflichtet, Anlegern Informationsmaterial zur Verfügung zu stellen, das unter anderem Risikowarnungen über die Gefahren des Handels mit solchen Derivaten enthält. MAS hat ebenfalls darauf hingewiesen:

„Zahlungs-Token und ihre Derivate sind jedoch für die meisten Kleinanleger nicht geeignet. Diese Token haben in der Regel wenig oder gar keinen inneren Wert, sind schwer zu bewerten und weisen eine hohe Preisvolatilität auf. Kleinanlegern wird empfohlen, beim Handel mit Zahlungs-Token und deren Derivaten äußerste Vorsicht walten zu lassen.“

Die Regulierungsbehörden der Vereinigten Staaten haben kürzlich dem Finanztechnologieunternehmen Tassat grünes Licht gegeben, bestehende Registrierungsrechte von seinem verbundenen Finanzdienstleistungsunternehmen trueEX mit Sitz in New York zu übertragen.

Die Übertragung der Registrierungen der Swap Execution Facility (SEF) und des Designated Contract Market (DCM) wird es Tassat ermöglichen, eine konforme Kryptoderivatebörse einzuführen.

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