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Binance unterstützte britische Polizei bei Untersuchung von 50 Millionen Dollar Betrug

Die Kryptowährungsbörse Binance berichtete, dass sie der britischen Polizei geholfen habe, einen bulgarischen Cyberkriminellen zu fassen, der Phishing-Skripte entwickelt und verkauft habe.

Binance, eine der größten Kryptowährungsbörsen, unterstützte die Cyber Crime Unit der britischen Metropolitan Police bei der Ermittlung gegen einen, an einem Diebstahl von Millionen von Pfund beteiligten, Cyberkriminellen. Das teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag am 26. September mit.

Samuel Lim, Chief Compliance Officer von Binance, erklärte in der Ankündigung, dass die Börse der britischen Polizei bei der Ermittlung gegen einen bulgarischen Verdächtigen geholfen habe. Dieser soll Phishing-Skripte entwickelt und verkauft haben, die auf Kunden von mindestens 53 verschiedenen Diensten abzielen. Die Skripte wurden von anderen Kriminellen verwendet, um Zugang zu persönlichen Daten von Nutzern zu erhalten, die dann angeblich im Dark Web verkauft wurden. Lim hat außerdem hinzugefügt:

„Binance hat Sicherheit schon immer Vorrang eingeräumt und wir arbeiten ständig daran, unsere Kunden vor schwarzen Schafen wie dieser Person zu schützen. Um dem treu zu bleiben, entwickeln wir die Technologie kontinuierlich weiter, die wir verwenden, um unsere Plattform zu schützen. Dies trägt dazu bei, dass wir weiterhin Branchenstandards setzen und beibehalten.“

In dem Blog-Post heißt es weiter, dass rund 500.000 Menschen betroffen seien, was vor allem durch E-Mails geschehen ist. Schätzungen zufolge haben die Cyberkriminellen, welche die Phishing-Skripte des Bulgaren benutzt haben, rund 41,6 Millionen britische Pfund, was etwas mehr als 51 Millionen Dollar entspricht, eingenommen. Außerdem wurde erwähnt, dass der Bulgare kürzlich an das Vereinigte Königreich ausgeliefert wurde. Dort ist er vor Gericht gestellt worden und hat sich in fünf Fällen des Betrugs schuldig bekannt.

Auch wenn der Blogbeitrag nicht näher erläuterte, wie genau die Börse der britischen Polizei geholfen hat, ergab ein Bericht von The Register, dass sich der Bulgare des „Erwerbs von kriminellem Eigentum, nämlich 1.5257417 Bitcoin“ schuldig gemacht hat.

Quellenangabe: ChainBulletin

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