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EU-Bericht empfiehlt Standards bei Blockchain Interoperabilität

Das EU-Blockchain Observatorium und Forum hat in einem Bericht an die EU, die Einführung von Interoperabilitäts- und Skalierungsstandards für die neue Technologie empfohlen.

In einem, der Europäischen Union vorgelegten Bericht wurde die Einführung von Interoperabilitäts- und Skalierbarkeitsstandards als Mittel zur Entwicklung der Blockchain-Technologie empfohlen.

Der am 6. März 2019 vom EU-Blockchain Observatorium und Forum (EUBOF) veröffentlichte Bericht trägt den Titel „Scalability, Interoperability and Sustainability of Blockchain“. Dieser wurde von der ConsenSys AG im Auftrag des EUBOF erstellt und gibt Einblick in den aktuellen und potenziellen Stand der Blockchain-Technologie in Europa.

Argumentiert wird, dass Blockchains, die sich auf spezifische Bedürfnisse ihrer Nutzer konzentrieren, im Vergleich zu öffentlichen Chains, eine höhere Flexibilität ermöglichen. Auch wenn private Plattformen mehr Freiheit beim Aufbau von Performance und Sicherheit bieten, bleiben drei zentrale Herausforderungen: Skalierbarkeit, Interoperabilität und Nachhaltigkeit.

Um bei diesen Problemen zu helfen, haben die Autoren des Berichts die Festlegung von Standards für digitale Identitäten und die Interoperabilität empfohlen. Sie stellten dabei fest, dass es „mit der Zeit immer einfacher“ wird, dass verschiedene Systeme miteinander interagieren. Was die Nachhaltigkeit betrifft, so erwartet das EU-Forum, dass diese Technologie „mit der Zeit weniger energieintensiv wird“. In dem Bericht wurde auch darauf hingewiesen, dass Projekte im Zusammenhang mit der Grundlagenforschung und der Umsetzung von Infrastrukturen unterstützt werden müssen:

Sowohl die USA als auch China haben sich nachdrücklich für die Blockchain-Forschung ausgesprochen, wobei erstere sogar so weit gehen, sie in ihren Verteidigungshaushalt von 700 Milliarden US-Dollar aufzunehmen. Wir empfehlen daher, dass die EU ihre starke Unterstützung fortsetzt, die sowohl auf Grundlagenforschung, als auch auf die Unterstützung der Durchführung, insbesondere infrastrukturbezogener Projekte, sowie auf die Erforschung nicht-technischer Themen, wie die Steuerung von Projekten, abzielt.

Der Bericht empfahl ferner, dass die EU einen „Light-Touch-Ansatz“ wählen sollte, der Projekten Zeit zum Experimentieren und Lernen gibt, bevor Standards oder regierungsspezifische Vorschriften umgesetzt werden. Auch das Spannungsverhältnis zwischen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Rechtsstatus von virtuellen Assets und Smart Contracts müsse gelöst werden, so in dem Bericht.

Das EU-Blockchain Observatorium und Forum wurde Anfang letzten Jahres von der Europäischen Kommission mit dem Ziel eingerichtet, die Entwicklung zu überwachen, Schlüsselinitiativen zu identifizieren und gemeinsame Aktionen im Bereich dieser neuartigen Technologie zu fördern.

Quellenangabe: ChainBulletin

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