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CarVertical Fahrzeug Reports nun in 17 Ländern verfügbar

Das litauische Blockchain-Start-up CarVertical vertreibt seine Fahrzeug Reports nun auch in Slowenien, dem mittlerweile siebzehnten Markt, und plant Großes für die Zukunft.

CarVertical, das litauische Krypto-Start-up im Automotive Sektor, bietet seine Fahrzeug Reports nun auch in Slowenien an und somit bereits auf dem siebzehnten Markt weltweit, wie das Unternehmen in einem Tweet am 28.November bekannt gab.

CarVertical ist, nach Anzahl der Länder gerechnet, in welchen das Unternehmen Fahrzeug Reports verkauft, demnach der weltweit größte Anbieter in diesem Segment. Die größeren Länder, in welchen die Reports für Gebrauchtwagen gekauft werden können, sind unter anderem die USA, Frankreich, Rumänien und die Ukraine.

Aktuell ist das Produkt nicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar, allerdings sollen diese Länder in den kommenden Jahren folgen.

6 Mrd. Euro Schaden in Deutschland

Das Start-up hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Betrug am Gebrauchtwagenmarkt ein Ende zu bereiten und mit Hilfe der Blockchain, eine dezentrale, authentische Fahrzeughistorie anzubieten. Laut ADAC und Polizei ist beispielsweise jeder dritte(!) Gebrauchtwagen in Deutschland von Tacho-Manipulation betroffen. Tachos werden, gegen ein verhältnismäßig günstiges Entgelt, von Dienstleistern oder mit bestimmten Hilfsmitteln zurückgestellt“, um einen besseren Preis beim Verkauf des Fahrzeugs zu erzielen. Dies bedeutet alleine in Deutschland einen Schaden in der Höhe von über 6 Milliarden Euro pro Jahr – Opfer sind in erster Linie Gebrauchtwagen-Käufer.

Abgesehen von manipulierten Tachos, soll auch die Service Historie, versteckte Schäden in der Vergangenheit, Diebstähle, die Anzahl der Fahrzeugbesitzer, übliche Probleme bei dem speziellen Fahrzeugmodell und andere interessante Informationen offenbart werden. Die Fahrzeugerkennung funktioniert anhand der sogenannten VIN/FIN-Nummer (Fahrgestell- bzw. Fahrzeugidentifizierungsnummer). Die Blockchain soll dabei sicherstellen, dass bereits eingetragene und aufgezeichnete Daten nicht mehr manipulierbar sind – wie es bis dato oft der Fall war und ist.

„Eine der größten Herausforderungen ist die Datenqualität“, meint Audrius Kucinskas, CTO des Unternehmens, während einer der vielen Q&A Sessions mit der Community. Er erklärte, dass es wirklich herausfordernd ist, an korrekte und vollständige Daten der Fahrzeuge zu kommen. Dies soll in Zukunft aber in gewisser Art und Weise einfacher werden, da die Fahrzeuge immer besser vernetzt sind (u.a. Connected Cars) und auch von Herstellern, Versicherungen, etc. bessere Daten zu bekommen sein werden.

Dafür ist CarVertical Ende 2018 auch der MOBI (Mobility Open Blockchain Initiative) beigetreten und arbeitet dort mit großen Namen wie Bosch, BMW, Ford, Honda, IBM und IOTA, um nur einige zu nennen.

Zukunftsvisionen

Ein Fahrzeug Report kostet aktuell € 15,- (bzw. 15 USD in den USA) und kann sowohl in Fiat Währungen per Kreditkarte und Paypal, wie auch in der unternehmenseigenen Kryptowährung, dem CV Token, bezahlt werden. Wenn man mit dem CV Token bezahlt, bekommt man 30 % Rabatt auf den Kaufpreis. Der Token soll zukünftig für mehr Dinge Verwendung finden, wobei es noch keine genaueren und offiziell bestätigten Infos gibt, wann konkrete Schritte folgen sollen.

Es heißt, dass der Token für die zukünftigen Pläne des Unternehmens noch nützlich sein wird. CarVertical will nicht nur möglichst zuverlässige und vollständige Reports verkaufen, sondern plant langfristig ein eigenes Ökosystem aufzubauen, inkl. App und einer eigenen DataExchange, wie aus dem Whitepaper hervorgeht. Gemeinsam mit IBM und Accenture, wird das von der EU geförderte Start-up, laut einem Bericht, als einer der großen Hoffnungsträger im Automotive Sektor gesehen. Außerdem wurde das Unternehmen von der Europäischen Kommission unlängst zu einem der TOP 5 Start-ups in Europa gewählt.

CarVertical ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Blockchain- und Krypto-Adoption immer weiter voranschreitet und versucht wird, sinnvolle Lösungen für bestehende Probleme mit der neuen Technologie zu finden. Gerade in der Automobilindustrie, wird auch von den Herstellern nach Anwendungsmöglichkeiten und Lösungen mit Hilfe der Blockchain gesucht. So hat Daimler im September die erste Blockchain-Transaktion mit einem Teilelieferanten ausgeführt und führende Autohersteller haben automatisierte Blockchain Zahlungen getestet.

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