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Craig Wright gerät zunehmend unter Druck durch McCormacks Verteidigung

Der selbsternannte Bitcoin-Erfinder durchlebt eine schwere Zeit und liefert keine Beweise, die ihn aus seinem Schlamassel befreien könnten.

Für alle, die pikante, blockchainbezogene Nachrichten verfolgen, ist der Streit zwischen Podcaster Peter McCormack und dem selbsternannten Bitcoin-Erfinder Craig Wright nichts Neues, aber in jüngster Zeit ist die Situation noch unklarer geworden. Es fing alles damit an, dass McCormack Wright einen „Schwindler “ nannte und Wright ihn daraufhin wegen Verleumdung verklagt hat.

Diese Woche schlugen McCormacks Leute zurück und behaupteten, dass Wright zu diesem Zeitpunkt und lange vor McCormacks Behauptungen, „völlig diskreditiert“ war. Darüber hinaus wurde Wright vorgeworfen, „enorm verschwenderisch“ mit der Gerichtszeit umzugehen, da er es immer noch ablehnt, einen kryptographischen Beweis dafür zu erbringen, dass er tatsächlich derjenige ist, der er vorgibt zu sein. Wrights Behauptungen wurden auch als „zynische und missbräuchliche Nutzung des Gerichtsverfahrens“ beschrieben, gefolgt von einem Antrag der Verteidigung, dass, wenn Wright vor Beginn des Prozesses keine Beweise liefert, das Gericht den Fall austragen sollte.

Damals im März…

Wir erinnern uns an März: Wright reichte eine Klage gegen McCormack, Ethereum-Gründer Vitalik Buterin und Bitcoin Cash Geldgeber Roger Ver ein, da ihm diese vorwarfen, sich nur als Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto auszugeben. Laut einem britischen Richter konnte Wright nicht davon überzeugen, dass Roger Ver den „Schöpfer von Bitcoin konkret verletzt hat. “

In der eingereichten Stellungnahme vor dem englischen und walisischen High Court am 12. August, stellten McCormacks Anwälte fest, dass die Vorwürfe ihres Mandanten nur im Interesse der Öffentlichkeit waren. Tatsächlich hat Wrights Name bereits an ein paar Vorfällen gelitten, als er sich quasi selbst sabotiert hat. Wir alle erinnern uns an den großen Misserfolg, den er 2016 hatte, als er versuchte, „kryptographische Beweise“ an die Öffentlichkeit zu bringen und an seine eigenen Eingeständnisse, dass nur wenige Menschen ihm glauben würden.

Craig Wrights potenziellen Beweise

Wenn Wright wirklich Satoshi ist, hat er ein paar Möglichkeiten, einen echten kryptographischen Beweis für sein Werk zu erbringen. Einen Bitcoin aus Nakamotos Wallet zu schicken oder eine Nachricht mit seinen Public Keys zu signieren, wären gute Gründe, ihm zu glauben, allerdings ist nichts davon seit seiner Selbstverkündung im Jahr 2015 passiert.

Bereits im April veröffentlichte Calvin Ayre, der Wright unterstützt, diesen interessanten Tweet:

Was wenn Wright verliert?

Sollte die Klage scheitern, wird Wrights Ruf erheblichen Schaden nehmen und darüber hinaus könnte sein „Fork“ von Bitcoin – Bitcoin SV – seinen Kurs auf einen Negativrekord fallen lassen. Schon jetzt gibt es Behauptungen, dass Craig Wright dieses „Spiel mit dem Gesetz“ nutzt, um den Wert von Bitcoin SV zu steigern.

Nach McCormacks Verteidigung ist das Vereinigte Königreich nicht der richtige Ort für die Klage, da Wright „sehr wenig Einfluss im Land hat“. Wie wir uns erinnern, hat Ver seine Klage in ähnlicher Weise abgewiesen. Aktuell ist Wright in eine Reihe weiterer Klagen verwickelt, darunter eine in Florida, wo der Bruder seines Geschäftspartners Dave Kleiman mit der Hälfte der 1 Million Bitcoins rechnet, die in den frühen Tagen der Kryptowährung gemint wurden.

McCormacks Verteidigung ist hier öffentlich einsehbar.

Quellenangabe: ChainBulletin

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