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Deutsche Bank: Kryptowährungen könnten bis 2030 Fiat-Geld ablösen

Aufkommende Mainstream-Kryptowährungen könnten, laut einem Bericht der Deutsche Bank Research, das Ende des Fiat-Geldes im kommenden Jahrzehnt einläuten.

Wenn wir über den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Finanzwelt sprechen, werden Kryptowährungen eher noch als „Ergänzungen“ denn als „Ersatz“ von traditionellen Vermögenswerten bezeichnet. Nach Angaben des Researchteams der Deutschen Bank AG, könnte sich dies jedoch sehr bald ändern.

Die Frankfurter Bank veröffentlichte im Rahmen der Konzept-Reihe einen Bericht mit dem Titel „Imagine 2030“, der Zweifel an der Lebensfähigkeit von Fiat-Geld aufkommen lässt. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts würde die Inflation „immer mehr in unser System eingebettet“ werden, was die Frage aufwirft, wie nachhaltig Geld, wie wir es kennen, sein wird.

In dem Bericht schrieb der Analytiker Jim Reid:

„Die Kräfte, die das gegenwärtige Fiat-System zusammengehalten haben, wirken jetzt fragil und könnten sich in den 2020er Jahren auflösen. Wenn ja, wird das zu einer Gegenreaktion gegen Fiat-Geld führen und die Nachfrage nach alternativen Währungen, wie Gold oder Kryptowährungen könnte in die Höhe schnellen.“

Mainstream Kryptowährung?

Eine spannende Einschätzung der Deutsche Bank-Analysten ist, dass der bestehende Markt im nächsten Jahrzehnt durch eine neue Art von „Mainstream“-Kryptowährung stark erschüttert werden könnte.

Der Bericht vermerkt, dass die größten Schwellenländer, China und Indien, pauschale Verbote für den Handel mit Kryptowährungen verabschiedet haben. Dennoch sind die Regierungen beider Länder damit beschäftigt, ihre eigenen Kryptowährungen einzuführen.

Derartige große Länder, welche die Verwendung ihrer Kryptowährungen ankurbeln und begünstigen, werden sicherlich dazu beitragen, dass die Nutzer digitaler Assets deutlich zunehmen. Dem Bericht zufolge, sofern sich die aktuellen Trends fortsetzen, würde die weltweite Zahl der Nutzer von Blockchain-Wallets bis 2030 200 Millionen erreichen.

Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass „die Grenze zwischen Kryptowährungen, Finanzinstituten und dem öffentlichen und privaten Sektor verschwimmen könnte“, was bereits heute intensiv diskutiert wird.

Da eine wachsende Zahl von Mainstream-Unternehmen nun in der Lage ist, die schwierigen regulatorischen Komplikationen zu überwinden, erwartet die Deutsche Bank, dass die Masseneinführung von Kryptowährungen von den vier großen Technologieunternehmen – Alphabet (v.a. Google), Amazon, Apple und Facebook – angeführt wird.

Man darf gespannt sein, welche Rolle Europa zukünftig in diesem Bereich spielen wird. China arbeitet schon seit längerem an einer eigenen Kryptowährung und Indien ebnet der Blockchain Technologie mit einer nationalen Strategie den Weg.

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