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EU enthüllt 400 Mil. EUR Blockchain und KI-Investitionsfonds

Der EIF und die Europäische Kommission haben einen neuen Investitionsfonds eingerichtet, mit dem Ziel, KI- und Blockchain-Innovationen in der EU zu fördern.

Die Europäische Kommission und der Europäische Investmentfonds (EIF) haben einen neuen Förderfonds für Innovationen in den Bereichen Blockchain und künstliche Intelligenz (KI) eingerichtet, kündigte der EIF am 20. November in einem Blogbeitrag an.

Laut Ankündigung, wurde der neue Fonds geschaffen, um zu verhindern, dass die EU hinter Länder wie die USA und China zurückfällt. Außerdem soll er die Position Europas, als Standort für die Entwicklung von Blockchain und KI, stärken.

Im Rahmen der neuen Investitionsplanung, werden 100 Mio. EUR für Risikokapitalfonds oder andere Investoren bereitgestellt, die „KI und Blockchain-basierte Produkte und Dienstleistungen unterstützen“.

Der EIF erklärte zudem, dass es sich hierbei nur um „Die Grundsteinlegung“ handele und erwartet wird, dass der Fonds zusätzliche 300 Mio. € von privaten Investoren generieren werde.

Da die Regelung nationalen Förderbanken, ab dem nächsten Jahr, auch die Möglichkeit zur Mitinvestition bietet, könnte der geschätzte Gesamtbetrag des Fonds noch weiter steigen. Der EIF sagte in dem Blogbeitrag:

„Investitionen in ein Portfolio innovativer KI- und Blockchain-Unternehmen werden dazu beitragen, eine dynamische EU-weite Investorengemeinschaft für KI und Blockchain aufzubauen. Durch die Einbeziehung nationaler Förderbanken können wir das Investitionsvolumen auf nationaler Ebene erhöhen.“

Der EIF hat auch erklärt, dass die überwiegende Mehrheit der Risikokapitalfonds, die Blockchain-Technologie unterstützen, nicht in Europa angesiedelt sind, sondern ihren Sitz in anderen Ländern haben.

So erhalten viele Entwickler und Unternehmer am Ende eine Finanzierung aus den USA oder beginnen für US-Unternehmen zu arbeiten. Dies führt oft dazu, dass die mit diesen Technologien verbundenen Chancen und das mögliche Wirtschaftswachstum die EU verlassen.

Auch wenn die EU bereits einiges in die Blockchain-Technologie investiert, konzentrieren sich die meisten Investitionen auf Forschung und Proof-of-Concept, während nur sehr wenig für Entwicklung und Wachstum ausgegeben wird.

Ziel des neuen Fonds ist es, diese Entwicklung in den Griff zu bekommen und als Impulsgeber für zukünftige Investitionen in „Großprojekte“ innerhalb der EU zu dienen.

In der EIF-Ankündigung heißt es darüber hinaus, dass Europa die zweithöchste Investitionsregion der Welt ist und nach Angaben der International Data Corporation, im Jahr 2019, schätzungsweise 674 Millionen Dollar für Blockchain-Technologie ausgeben wird.

Während die Vereinigten Staaten mit geschätzten Ausgaben von 1,1 Milliarden Dollar an erster Stelle stehen, liegt China mit 319 Millionen Dollar auf Platz drei.

Auch wenn China bei Ausgaben im Blockchain-Bereich derzeit nur an dritter Stelle steht, könnten die jüngsten Kommentare seines Präsidenten Xi Jingping das ändern.

Im vergangenen Monat erklärte Xi, dass die Technologie ein breites Anwendungsspektrum innerhalb des Landes aufweist und China die Einführung der Blockchain-Technologie beschleunigen müsse.

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