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Ex-Fed Beamter: Ersetzen der US-Dollar-Dominanz durch Krypto nicht machbar

Simon Potter, ehemaliger Fed Beamter, reagierte auf ein Argument des Governors der Bank of England, dass eine Kryptowährung wie Libra die USD-Dominanz auf den Weltmärkten ersetzen sollte.

Der Ex-Fed Beamte hat auf den Vorschlag reagiert, dass eine Kryptowährung mehr Vorteile für internationale Märkte haben kann als der US-Dollar, berichtete Bloomberg am 25. September.

Mark Carney, der Governor der Bank of England, argumentierte letzten Monat während des jährlichen Symposiums der US-Notenbank in Jackson Hole, Wyoming, dass die Dominanz des US-Dollar beendet und durch eine digitale Währung wie den Stablecoin Libra von Facebook ersetzt werden sollte. In seiner Rede sagte er auch, dass eine digitale Währung eine bessere Option sein wird als eine andere Fiat-Währung, wie der chinesische Yuan. Er sagte:

„Langfristig müssen wir das System ändern. Wenn der Wandel kommt, sollte es nicht darum gehen, eine Leitwährung gegen eine andere zu tauschen.“

Als Antwort auf seine Bemerkungen sagte Simon Potter, ein ehemaliger hoher Beamter der Federal Reserve, zu Bloomberg, dass Carneys Rede die „Vorteile des Dollar als Reservewährung“ ignoriert habe und dass seine Argumente haltlos wären. Er fügte hinzu:

„Ich sehe kein Argument, das Sinn macht, etwas zu haben, das sich kompliziert gestaltet, wenn man große, liquide Kapitalmärkte in den USA hat…. Keine einzige Währung zu haben, mit der man im Grunde genommen Preise festlegen kann und in der man einen starken Markt hat, das macht das Leben für die Weltwirtschaft viel schwieriger.“

Potter fügte hinzu, dass es unwahrscheinlich sei, dass Zentralbanken bei einer virtuellen Währung zusammenarbeiten würden, was bei privaten Unternehmen wohl anders wäre. Dies sollte ein „Anliegen“ der Zentralbanken sein, da die Kontrolle der Währung durch eine Nation darauf abzielt, Menschen zu schützen und gute Ergebnisse zu erzielen“, während private Unternehmen „mehr am Verkauf von Produkten interessiert sind“.

Anfang dieser Woche wurde Facebooks Libra bereits einmal erwähnt, diesmal bei einer Anhörung des Ausschusses für Digitale Agenda im Deutschen Bundestag. Benoit Coeure, Vorstandsmitglied der EZB und Vorsitzender des Ausschusses für Zahlungsverkehr und Marktinfrastruktur, sagte, dass Facebooks Stablecoin zwei wichtige Probleme lösen könnte, die derzeit in globalen Zahlungssystemen auftreten.

Quellenangabe: ChainBulletin

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