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Europäische Zentralbank warnt vor irreführendem Image von Facebooks Libra

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut davor gewarnt, dass Facebooks Libra eine Bedrohung für ihre geldpolitische Handlungsfähigkeit darstellen könnte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut davor gewarnt, dass Facebooks Libra eine Bedrohung, für ihre Fähigkeit zur Gestaltung der Geldpolitik, darstellen könnte, berichtete Reuters am 2. September.

In einer Rede, auf einer EZB Konferenz in Frankfurt, sagte Yves Mersch, Vorstandsmitglied der Bank, dass Facebooks Libra „verführerisch, aber trügerisch“ sei und, dass private Währungen wenig Chancen hätten, eine Alternative zu zentral ausgegebenen Währungen zu werden. Er wies auch darauf hin, dass der neue Stable Coin die Fähigkeit der Banken zur Gestaltung der Geldpolitik beeinträchtigen könnte und dass er eine Bedrohung für die Rolle des Euro in der EU darstellen könne. Er sagte dazu:

„Je nach Akzeptanzniveau des Libra Coin und der Referenzierung des Euro in seinem Währungskorb, könnte er die Kontrolle der EZB über den Euro verringern, den geldpolitischen Übertragungsmechanismus beeinträchtigen, indem er die Liquiditätsposition der Banken des Euroraums beeinflusst und außerdem die internationale Rolle der einheitlichen Währung untergraben.“

Eine weitere Sorge, die Mersch bezüglich des Libra Stable Coins hat, der durch eine Reihe von Fiat-Währungen und Staatsanleihen gestützt wird, ist sein zentralisierter Charakter. Auch wenn die herkömmlichen Währungen stark zentralisiert sind, werden sie von einem „Kreditgeber für den Notfall“ unterstützt – was auf Libra nicht zutrifft. Ganz zu schweigen davon, dass sie den Aktionären gegenüber zur Rechenschaft verpflichtet sind, die laut Mersch nicht als „Quelle des öffentlichen Vertrauens“ gelten. Er fügte außerdem hinzu:

„Es soll in der ersten Jahreshälfte 2020 von genau denjenigen veröffentlicht werden, die sich vor den Gesetzgebern in den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zu den Bedrohungen unserer Demokratien, durch den Umgang mit personenbezogenen Daten auf ihrer Social Media-Plattform, äußern mussten.“

Wie wir alle wissen, hat Libra, seit seiner Ankündigung im Juni, weltweit Bedenken bei Regulierungsbehörden geweckt. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die potenziellen Auswirkungen von Geldwäsche und Vermögenskontrolle. Obwohl die US-Gesetzgeber im vergangenen Monat die Schweizer Finanzbehörden besuchten, um über den Stable Coin zu sprechen, sind sie immer noch besorgt über das Projekt.

Quellenangabe:ChainBulletin

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