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US-Kongress fordert Entwicklungsstopp von Facebooks Libra

Das U.S. House of Representatives Committee on Financial ersuchte Facebook in einem offenen Brief, die Entwicklung von Libra zu unterbrechen.

Der Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten hat Facebook, in einem offenen Brief an die Führungskräfte des Unternehmens, formell aufgefordert, die Entwicklung seiner Kryptowährung Libra einzustellen.

An diesem Dienstag schrieb der US-Gesetzgeber einen offenen Brief an Facebook-CEO Mark Zuckerberg, COO Sheryl Sandberg und David Marcus und forderte sie auf, unverzüglich einem Stillhalteabkommen für die Entwicklung von Libra und seiner speziellen Wallet, Calibra, zuzustimmen. Sie haben verlangt die Entwicklung zu stoppen, bis der Ausschuss für Finanzdienstleistungen und andere Unterausschüsse Gelegenheit hatten, Anhörungen durchzuführen, wie der neue Stablecoin funktionieren wird und welche Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer ergriffen werden könnten.

Die Person, die den Ausschuss leitete und auch den Brief unterzeichnete, war Maxine Waters, die Vorsitzende des House Financial Services Committee, die Facebook wiederholt gebeten hat, die Entwicklung von Libra zu unterbrechen. Der Brief selbst konzentriert sich auf die Bedenken, die der Gesetzgeber gegenüber der bisherigen Erfolgsbilanz von Facebook hat, sowie auf das Potenzial von Libra, als neue globale Währung zu fungieren. Im Brief steht:

„Es scheint, dass sich diese Produkte für ein völlig neues globales Finanzsystem eignen könnten, das seinen Sitz in der Schweiz hat und der US-Geldpolitik und dem Dollar Konkurrenz machen soll. Dies wirft nicht nur für die über 2 Milliarden Nutzer von Facebook, sondern auch für Investoren, Verbraucher und die gesamte Weltwirtschaft, ernsthafte Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Handel, nationaler Sicherheit und Geldpolitik auf.“

In dem Schreiben wird auch behauptet, dass der Ausschuss eine gewisse Schwachstelle in der Cybersicherheit vorausgesehen hat, die letztendlich zu Verlusten im Wert von Billionen Dollar führen könnte und seine Nutzer den Problemen des Datenschutzes und der nationalen Sicherheit aussetzt. In dem Brief heißt es auch:

„Während Facebook ein „Whitepaper“ zu diesen Projekten veröffentlicht hat, enthüllen die knappen Informationen über die Absicht, die Aufgaben, den potenziellen Einsatz und die Sicherheit von Libra und Calibra, das massive Ausmaß der Risiken und das Fehlen klarer regulatorischer Schutzmaßnahmen. Wenn solche Produkte und Dienstleistungen unsachgemäß und ohne ausreichende Aufsicht reguliert werden, könnten sie systembedingte Risiken darstellen, welche die US-amerikanische und globale Finanzstabilität gefährden. Diese Schwachstellen könnten von schwarzen Schafen ausgenutzt und verschleiert werden, wie man es bei anderen Kryptowährungen, Börsen und Wallets in der Vergangenheit gesehen hat.“

Facebook präsentierte Libra erstmals im Juni dieses Jahres und kündigte an, dass das Gremium, das den neuen Stablecoin verwaltet, die Libra Association sein wird, die zum Zeitpunkt der Ankündigung bereits 27 Mitglieder hatte. Die Association hofft mindestens 100 Mitglieder zu haben, bevor der neue Token auf den Markt kommt.

Obwohl das Schreiben besagt, dass die Regulierungsbehörden während des vorgeschlagenen Stillhalteabkommens öffentliche Anhörungen zu diesem Thema durchführen werden, hat Facebook bereits zwei für Juli geplant. Die erste Anhörung wird mit dem Senat-Bankenausschuss stattfinden und ist für den 16. Juli datiert, die zweite mit dem House Financial Services Committee, welche für den 17. Juli geplant ist.

Quellenangabe: ChainBulletin

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