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FCA schlägt Verbot aller kryptowährungsbezogenen Produkte vor

Die britische Regulierungsbehörde (FCA) warnt davor, dass die extreme Volatilität von Kryptowährungen Kleinanlegern schaden würde.

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) schlägt ein Verbot aller kryptowährungsbezogenen Finanzinstrumente vor, da solche Vermögenswerte zu massiven Verlusten für Privatkunden führen können, welche die zugrunde liegenden potenziellen Risiken möglicherweise nicht verstehen.

Die Marktregulierung warnt davor, dass kryptogekoppelte Produkte wie Derivate oder Exchange Traded Notes (ETNs) für Kleinanleger „ungeeignet“ sind. Nach Angaben der FCA bergen die Kompliziertheit bei der Bewertung und ihre „extreme Volatilität“ ein erhöhtes Risiko der Finanzkriminalität.

FCA-Beamte erklären, dass Investoren „unter plötzlichen und unerwarteten Verlusten leiden könnten, wenn sie in diese Produkte investieren“ und ein Verbot den Verbrauchern einen jährlichen Betrag zwischen 75 und 234,3 Millionen Pfund sparen könnte.

Der Gesetzesentwurf würde Finanzprodukte wie Exchange Traded Notes, Contracts for Difference (CFDs) sowie Options und Futures betreffen. Der Exekutivdirektor der FCA für Strategie und Wettbewerbsfragen Christopher Woolard stellte fest:

„Wie bei unserer Arbeit, die wir auf breiteren Märkten für CFD- und binäre Optionen leisten, werden wir handeln, sobald wir feststellen, dass schlechte Produkte an Endverbraucher verkauft werden. Dies sind komplexe Verträge, die auf komplexen Vermögenswerten aufbauen. Die meisten Verbraucher können Derivate auf Basis ungeregelter Krypto-Assets nicht zuverlässig bewerten. Die Preise sind extrem volatil und wie wir bereits global beobachten konnten, kann Finanzkriminalität in Krypto-Asset-Märkten zu plötzlichen und unerwarteten Verlusten führen.“

Er fügte auch hinzu:

„Es ist uns daher klar, dass diese Derivate und Börsennotierungen ungeeignete Investitionen für Privatkunden sind.“

Letzten Monat warnte Woolard Facebook, dass ihre Kryptowährung Libra eine übermäßige Kontrolle durch Regulierungsbehörden erfordern würde. In der Zwischenzeit erklärte Chris Hughes, einer der Mitbegründer von Facebook, dass Libra beteiligten Unternehmen ermöglichen könnte, Einfluss auf Nationalstaaten zu nehmen.

Die Bedenken der FCA, über die extreme Volatilität von Kryptowährungen, spiegeln sich aktuell in einem konkreten Beispiel wider, denn am Dienstag fiel der Preis von Bitcoin unter 10.000 $, was einem Rückgang von 30%, gegenüber dem Preis der Vorwoche von fast 14.000 $, entspricht.

Mit Blick auf die Preishistorie hatte Bitcoin im Laufe der Jahre einige extreme Höhen und Tiefen, die zwischen 3.000 und 20.000 Dollar lagen. Im Moment wird ein BTC für 11.565 $ verkauft. Genau vor dieser Preisinstabilität warnt die FCA und will etwas unternehmen.

Quellenangabe: ChainBulletin

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