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Sicherheitsforscher stellen mit FumbleChain eine zweckmäßig verwundbare Blockchain vor

Kudelskis FumbleChain fördert das Bewusstsein und die Lösungsorientierung für häufig auftretende Schwachstellen in Blockchain-Systemen.

Blockchain-Schwachstellen stellen eine ernsthafte Bedrohung dar, das Cybersicherheitsunternehmen Kudelski Security möchte das Bewusstsein, für genau dieses Problem, fördern. Während der Black Hat-Konferenz im nächsten Monat werden Mitarbeiter von Kudelski die erste absichtlich erzeugte Blockchain-Schwachstelle vorstellen.

Wie Nathan Hamiel, Leiter der Cybersicherheitsforschung bei Kudelski, erklärte, ist es das Ziel des FumbleChain-Projekts, Schwachstellen in Blockchain-Ökosystemen aufzuzeigen. Das gesamte Projekt, geschrieben in Python 3.0, folgt der Idee, für den Anwender verständlich und anpassbar zu sein. Darüber hinaus ist FumbleChain nach dem Baukasten Prinzip aufgebaut, was es Anwendern leicht macht, Herausforderungen hinzuzufügen und so das kontinuierliche Lernen zu fördern und zu entwicklen.

Mit dem offiziellen Start des Projekts wird Kudelski sowohl eine Demo auf seiner Website, als auch den Code auf GitHub anbieten.

Blockchain-Schwachstellen

Während die Blockchain, bei richtiger Nutzung, immer noch als eine sehr sichere Technologie gilt, weisen Experten darauf hin, dass das Ökosystem dennoch nicht zu 100% sicher ist. Alle Kryptowährungsanwendungen müssen in die Blockchain eingebettet sein – was sie auch anfällig für einige Arten von Angriffen macht.

Auch wenn wir alle die Grundidee hinter der Blockchain-Technologie kennen – „Wie die meisten Dinge steckt der Teufel im Detail“ , betont Jack Gold , der Principal Research Analyst bei J.Gold Associatest. Er fährt fort:

„Die Blockchain ist mehr als nur eine Technologie,… es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie zu einzusetzen, aber wenn man sie auf unsichere Weise implementiert, kann sie geknackt werden.“

James Wester, Forschungsdirektor von IDC Worldwide Blockchain Strategies, muss die Blockchain oft verständlich erklären und spezifisch einordnen, zusammen mit einer Reihe von Technologien, die gerade unter die gemeinhin bekannte „Blockchain“-Gruppe fallen, wie Kryptowährungen, Krypto-Wallets, Tokenized Assets oder Smart Contracts. All jene sind Anwendungen, die innerhalb eines Blockchain-Netzwerks laufen, aber kein grundlegender Bestandteil der Technologie sind. Wester fährt fort:

„Es ist möglich, relativ intelligente Diskussionen über die Technologie zu führen, ohne tatsächlich einige der Unterschiede zu kennen. Viele halb informierte Menschen machen sich aber nicht einmal die Mühe, die Feinheiten und die Technologie dahinter zu verstehen“.

Zusammenfassung

Die meisten Blockchains (sowohl öffentliche als auch private), sind im Wesentlichen sicher, da sie nicht veränderbar sind, was bedeutet, dass jeder Block an alle anderen gebunden ist. Das Hinzufügen neuer Blöcke erfordert einen Konsens unter den anderen. Es ist genau diese Unveränderlichkeit und die Forderung nach einem Konsens, die Blockchains sicherer macht als andere Netzwerktechnologien, aber wie wir bereits herausgefunden haben, sind Blockchains immer noch angreifbar.

Außerdem: Krypto-Wallets, die zur Sicherung privater Schlüssel verwendet werden, welche den Zugriff auf Kryptowährungen ermöglichen, sind ebenfalls anfällig für Angriffe. Gold erwähnte in diesem Zusammehang:

„Wenn Sie ein Unternehmen sind, das die Blockchain nutzen möchte – vor allem nicht nur für Krypto-Währungen -, ist der Aufwand, den Sie für die Sicherung der verschiedenen Komponenten im Ledger betreiben, der Schlüssel für ein ein gutes und sicheres Ergebnis“.

Was seine Ansichten darüber betrifft, wo die Technologie steht, erklärte Hamiel, dass die Blockchain von einem Hype überzogen wurde, der sie ein wenig widersprüchlich macht. Während einige sie bis zum Himmel loben und als Allheilmittel sehen, werden es andere nicht einmal in Erwägung ziehen sie zu nutzen.
Laut Hamiel liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen:

„Es gibt sicherlich Probleme, für welche die Blockchain die passende Lösung ist, und ich denke, es ist ein interessanter Bereich, zu welchem noch viele Fragen auftauchen werden. Die Menschen sind neugierig auf die Technologie, aber sie müssen sich damit auseinandersetzen und beschäftigen, da es keine Möglichkeit gibt all dies alles in kürzester Zeit zu verstehen.“

Quellenangabe: ChainBulletin

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