Blockportal
bitcoin
Bitcoin (BTC) 6.823,56 0,40%
ethereum
Ethereum (ETH) 135,97 1,45%
ripple
XRP (XRP) 0,209037 2,79%
tether
Tether (USDT) 0,905050 0,04%
bitcoin-cash
Bitcoin Cash (BCH) 193,90 0,60%
litecoin
Litecoin (LTC) 41,57 0,72%
eos
EOS (EOS) 2,48 0,06%
binancecoin
Binance Coin (BNB) 14,16 0,34%
bitcoin-cash-sv
Bitcoin SV (BSV) 87,65 0,47%
cardano
Cardano (ADA) 0,034884 0,50%

ICO Leitfaden der Australian Securities and Investments Commission ASIC veröffentlicht

Ausstellende Institute müssen prüfen, ob ein Krypto-Asset und die Durchführung eines ICO ein Finanzprodukt darstellt, da in den meisten Fällen der Besitz einer australischen Lizenz für Finanzdienstleistungen erforderlich ist.

Der rechtliche Rahmen für die Durchführung eines ICOs in Australien ist für Start-Ups, dank eines Leitfadens der Australian Securities & Investments Commission (ASIC), klarer geworden. Transparente, rechtliche Anweisungen sind zwar von großem Nutzen für Start-Ups, die nach einer ICO-Finanzierung streben. Es scheint aber, dass die Bedingungen selbst viel ungünstiger als in vergleichbaren Jurisdiktionen sind.

Insbesondere unterliegen Krypto-Assets, die unter die Definition Finanzprodukte fallen, bereits bestehenden, australischen Gesetzen, wie z.B. der Verpflichtung, eine Lizenz für australische Finanzdienstleistungen (AFS) zu besitzen. Das Institut hat eine hilfreiche Erklärung abgegeben, in der es genau darlegt, welche Eigenschaften eines Krypto-Assets zu berücksichtigen sind – die Möglichkeit des Investors, sich an dem System zu beteiligen, die Zusammenführung der Beiträge für finanzielle oder andere Leistungen und die mangelnde, alltägliche Kontrolle über das System.

Auch das Mining wird von den Aufsichtsbehörden berücksichtigt. Selbst wenn ein Token als Finanzprodukt betrachtet wird, gelten bereits bestehende australische Gesetze. Der Leitsatz lautet:

Wenn Miner und Transaktionsabwickler Teil des Clearing und Settlement (CS)-Prozesses für Token sind die als Finanzprodukte gelten, kommen australische Gesetze zur Anwendung.

Darüber hinaus gibt es einen Abschnitt unter „Anbieter von Krypto-Asset-Zahlungen und Händlerdienstleistungen“, die ebenfalls einer strengen Regulierung unterliegen. Auch wenn das Unternehmen außerhalb des Landes registriert und geführt wird, könnten Verbraucherschutzrechte gelten, sodass das KYC-Verfahren, das in den letzten zwei Jahren zum Standard bei Kryptowährungen geworden ist, wieder Notwendigkeit wird. Exchange-Dienstleistungen fallen unter die Kategorie „bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten“, die über einen eigenen Leitfaden mit Richtlinien verfügt.

In Australien gibt es derzeit 108 ICO-Projekte, wie ICOBench zeigt. Die überwiegende Mehrheit dieser Crowdsales ist abgeschlossen, was die Frage aufwirft, ob eine rückwirkende Anwendung des Rechts in Ordnung sei. Es gibt keine Hinweise auf konkrete Maßnahmen gegen ICO-Projekte. Was auch immer mit ICO-Start-Ups passiert, die ihre Token-Verkäufe bereits getätigt haben – es besteht die Möglichkeit, dass viele in Australien ansässige Projekte versuchen könnten, die regulatorische Belastung zu umgehen, indem sie ihr Geschäft ins Ausland verlagern.

Quellenangabe: ChainBulletin

Ähnliche Beiträge

Wird Facebooks Libra externen Einfluss auf Wahlen ermöglichen?

Utah bringt Gesetzesvorschlag zur Schaffung von Blockchain Task Force

US-Senatoren fordern Zahlungsunternehmen öffentlich auf, Libra zu verlassen

US-Kongress fordert Entwicklungsstopp von Facebooks Libra

US-Finanzministerium setzt Walletadressen von angeblichen Drogenhändlern auf schwarze Liste

U.S. Kongress verabschiedet Gesetz mit Fokus auf Blockchain-Technologie

Blockportal verwendet Cookies. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Klicken Sie auf "Zustimmen" um Cookies zu akzeptieren. Zustimmen Mehr Informationen