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ING Bank arbeitet angeblich an Krypto-Depot-Technologie

Um ihren Kunden sichere Möglichkeiten zur Aufbewahrung von Kryptowährungen zu bieten, hat die niederländische ING Bank begonnen, eine eigene Kryptowährungs-Custody-Technologie zu entwickeln.

Die in Amsterdam ansässige ING Bank hat mit der Entwicklung einer Technologie zur Verwahrung von Krypto-Assets begonnen, wie Reuters am 12. Dezember berichtete.

Unter Berufung auf Quellen, die „mit der Materie vertraut“ sind, heißt es im Bericht, dass die Initiative der Bank helfen soll, ihren Kunden sichere Kryptodepots zur Verfügung zu stellen, auch wenn sich das Projekt noch in einem frühen Stadium befindet. Dies ist angeblich eine von mehreren Blockchain-Initiativen, wobei ING erklärt, dass das Unternehmen „zunehmende Möglichkeiten im Hinblick auf digitale Assets, sowohl in Form von durch Assets gesicherten als auch nativen Security-Token, sieht“.

Auch wenn ING nicht viele Details zum Custody-Projekt geliefert hat, wurde doch erwähnt, dass es von einem Team mit Sitz in Amsterdam entwickelt wird. Das Unternehmen hat auch erklärt, dass es sich für die Blockchain-Technologie, der Technologie hinter digitalen Assets, interessiert, um seinen Kunden einen „compliance-konformen Zugang zu diesem entstehenden Ökosystem“ zu ermöglichen.

Zu den Blockchain-Projekten, an denen das Unternehmen derzeit arbeitet, gehört auch HQLAX, ein R3-Projekt, das die Corda Distributed-Ledger-Technologie nutzt, um Liquiditäts- und Collateral-Management-Produkte bereitzustellen. Das Unternehmen ist auch Teil des Marco Polo-Konsortiums von R3, innerhalb dessen es an Blockchain-basierten Handelsfinanzierungen arbeitet.

Da Kryptowährungen als Anlageklasse an Bedeutung gewinnen, entwickeln auch andere Unternehmen eigene Custody-Technologien und -Dienstleistungen. So öffnete beispielsweise Bakkt, die Bitcoin-Derivat-Tochter der Intercontinental Exchange, im vergangenen Monat ihre Custody-Dienstleistungen für ihren gesamten Kundenstamm, nachdem sie die Genehmigung des N.Y. Department of Financial Services erhalten hatte.

Nach einjähriger Vorbereitung und Kundenakkumulation hat der US-Finanzdienstleister Fidelity im Oktober auch einen eigenen Depotdienst für Kryptowährungen eröffnet. Das Berliner Fintech-Unternehmen solarisBank hat unlängst eine neue Tochtergesellschaft namens solaris Digital Assets GmbH gegründet, die Custody-Lösungen für digitale Assets anbieten wird.

Aber nicht nur digitale Assets, sondern auch die Blockchain Technologie selbst wird für Banken ein immer wichtigeres Thema. So ist beispielsweise die Deutsche Bank bereits J.P. Morgans Blockchain Netzwerk beigetreten und in Japan soll dieser Schritt demnächst von über 80 Geldinstituten getan werden. Die Bank of America befindet sich angeblich in einem Pilotprojekt mit Ripple, wohingegen in China prinzipiell alle Geschäftsbanken die Blockchain nutzen sollen.

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