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Interpol und Trend Micro bekämpfen Krypto Mining Malware

Interpol hat gemeinsam mit Trend Micro fünf Monate lang eine Epidemie von Krypto-Mining-Malware bekämpft, bei welcher Router in ganz Asien befallen waren.

Das Cybersicherheitsunternehmen Trend Micro hat mit der internationalen Strafverfolgungsbehörde Interpol bei der Bekämpfung von Krypto-Mining-Malware zusammengearbeitet, die Computer-Router in ganz Asien befallen haben, erklärte das Unternehmen in einem Blog-Post vom 8. Januar.

Gemäß der Ankündigung hat Interpols Global Complex for Innovation (IGCI) in Singapur, fünf Monate damit verbracht, die Epidemie des Coinhive Cryptojackers einzudämmen, der dank einer Schwachstelle auf MicroTik-Routern installiert wurde. Die bösartige Malware wurde von Cyberkriminellen genutzt, um mit den Ressourcen ihrer Opfer Kryptowährungen zu minen.

Trend Micro hat im Juni 2019 einen Leitfaden mit dem Titel „Cryptojacking Mitigation and Prevention“ erstellt, in dem erläutert wurde, wie eine Sicherheitslücke in Heim- und Firmenroutern dazu führte, dass tausende Geräte in der Region infiziert werden. Darüber hinaus wurde in dem Dokument ausführlich beschrieben, wie Opfer Trend Micros Software nutzen können, um die Malware zu erkennen und zu entfernen.

Nach der Veröffentlichung des Dokuments begann „Operation Goldfish Alpha“, bei der Interpol mit Experten der nationalen Computer Emergency Response Teams (CERTs), sowie mit der Polizei aus 10 Nationen in ganz Asien, zusammenarbeitete, um die Opfer der infizierten Router ausfindig zu machen und ihnen zu helfen.

In der Pressemitteilung heißt es außerdem, dass mehr als 20.000 Router als befallen identifiziert, jedoch durch die gemeinsamen Bemühungen später wieder in Ordnung gebracht wurden, wodurch die Anzahl der infizierten Geräte in der Region um 78 Prozent reduziert werden konnte. Auch das Cyber Defense Institute leistete bei der Operation Unterstützung, wie Craig Jones, Direktor für Cyberkriminalität bei Interpol, sagte:

„Angesichts aufkommender Cyberkriminalität wie Cryptojacking, kann die Bedeutung einer starken Partnerschaft zwischen Polizei und Cybersicherheitsindustrie nicht hoch genug bewertet werden. Durch die Kombination des Fachwissens und der Daten über Cyberbedrohungen im privaten Sektor, kombiniert mit den Ermittlungsfähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden, können wir unsere Gesellschaft am besten vor allen Formen der Cyberkriminalität schützen.

Alle Mikro Tik-Router, die das herstellerspezifische RouterOS verwendet haben, sind von dieser Sicherheitslücke betroffen. Trend Micro berichtet, dass die Angreifer die betroffenen Geräte zum Minen von Monero (XMR) verwendet haben.

Cyberkriminalität, im Zusammenhang mit Kryptowährungen, sind keine Seltenheit. Meist kommt es allerdings zu gezielten Angriffen auf Krypto-Börsen, wie es erst im vergangenen November der Fall war. Die Börse UpBit verlor umgerechnet 50 Millionen USD bei einem Hack.

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