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Japan setzt strengere Limits beim Margin Trading mit Kryptos

Um das Risiko der Volatilität des Krypto-Währungsmarktes zu senken, planen die japanischen Aufsichtsbehörden, die derzeitigen Limits des Margin Tradings zu halbieren.

Japans Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Services Agency (FSA), beabsichtigt, das Margin Trading mit Kryptowährungen ab dem Frühjahr zu beschränken, wie die Japan Times am Samstag berichtete.

Dem Bericht zufolge möchte die FSA das Risiko, das mit dem Margin Trading von Krypto-Währungen einhergeht, reduzieren, indem sie den zulässigen Hebel auf lediglich das Zweifache der Einlage senkt. Die neue Regelung wird im Rahmen einer Überarbeitung des Gesetzes für Finanzinstrumente und Börsen in diesem Frühjahr eingeführt.

Die Entscheidung zur Einführung des strengeren Limits, wurde nach Analyse der Regulierungen für Kryptowährungen in Europa und den USA und unter Berücksichtigung der historischen Preisbewegungen, getroffen. Auch die japanische Virtual Currency Exchange Association, die Selbstregulierungseinrichtung des Landes, wurde bei der Erstellung der neuen Regelung konsultiert.

Margin Trading bezeichnet die Praxis, mit Hilfe von Fremdmitteln größere Kapitalbeträge zu erschließen, wobei die Hebelwirkung das Vielfache der anfänglichen Einlage ist, die geliehen werden kann. Während einige Plattformen im Krypto-Raum eine Hebelwirkung von über 100x bieten, folgt Japans Finanzindustrie bereits einer selbst gesetzten Regel, die maximal das Vierfache der Hebelwirkung vorsieht, welche die FSA nun halbieren will.

Japan beabsichtigt anscheinend nicht, sich dem Wettrennen anzuschließen, als erste Nation eine digitale Zentralbank-Währung (Central Bank Digital Currency, CBDC) einzuführen, auch wenn China weiterhin große Fortschritte bei der Entwicklung einer eigenen Digitalwährung zu verzeichnen hat. Im vergangenen Monat erklärten die Behörden des Landes, dass sie keine Nachfrage bei den Verbrauchern sehen, welche die Schaffung eines digitalen Yen rechtfertigen würde.

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