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Japanische Banken haben J.P. Morgans Blockchain-Zahlungsnetzwerk im Visier

Mehr als 80 japanische Banken planen den Beitritt zum Interbank Information Network (IIN) von J.P. Morgan, um ihre Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche zu intensivieren.

Mehrere japanische Banken haben sich bereit erklärt, dem Interbank Information Network (IIN) von J.P. Morgan Chase beizutreten, wie Bloomberg am 9. Dezember berichtete.

Dem Bericht zufolge wollen sich mehr als 80 Banken dem Blockchain-Zahlungssystem von J.P. Morgan anschließen. Dies soll irgendwann im Jahr 2020 geschehen.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die japanischen Banken bestrebt sind, ihre Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung über die Plattform zu verstärken, da sie eine effizientere und schnellere Überprüfung der Geldempfänger ermöglicht.

Das IIN basiert auf J.P. Morgans Blockchain-Plattform Quorum und soll den Zahlungsverkehr sowie den Datenaustausch zwischen Banken beschleunigen.

Die Plattform wurde mit der Idee konzipiert, Banken den Datenaustausch in Echtzeit zu ermöglichen, wodurch sie umgehend überprüfen können, ob eine Zahlung genehmigt wurde.

J.P. Morgan hat die Plattform 2017 als Pilotprojekt gestartet, und seither haben sich einige der weltweit größten Banken dem IIN angeschlossen, wie beispielsweise auch die Deutsche Bank.

Bereits jetzt haben sich mehr als 360 Mitglieder auf der ganzen Welt für das IIN entschieden. Sollten alle 80 Banken aus Japan beitreten, werden sie die größte Gruppe einer einzelnen Nation bilden.

IIN verkürzt nicht nur Verzögerungen im Zahlungsprozess, sondern ermöglicht es den Mitgliedsbanken auch, bei Geldwäschefällen leichter mit Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten, sagte Takashi Endo.

Er ist der Abteilungsleiter für Treasury Operations bei der Sumitomo Mitsui Trust Bank, einer der Geldinstitute, die eine Absichtserklärung zum Beitritt der Plattform unterzeichnet haben.

J.P. Morgan, eine der größten Investmentbanken der Welt, hat in den letzten Jahren aktiv Blockchain- und Krypto-Projekte erforscht und entwickelt. Im Juni begann das Unternehmen mit der Erprobung eines eigenen „JPM Coin“ bei mehreren seiner Firmenkunden. Der Coin wurde entwickelt, um Transaktionen wie Zahlungen und Anleihegeschäfte zwischen Unternehmen zu beschleunigen.

Im vergangenen Monat half das Unternehmen auch der Monetary Authority of Singapore (MAS) bei der Entwicklung eines blockchainbasierten, Multi-Currency-Zahlungssystems. Der Prototyp wurde entwickelt, um „Schnittstellen für andere Blockchain-Netzwerke bereitzustellen, die sich nahtlos verbinden und integrieren lassen“, damit Zahlungen in verschiedenen Währungen im selben Netzwerk abgewickelt werden können.

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