Blockportal
bitcoin
Bitcoin (BTC) 6.799,04 0,38%
ethereum
Ethereum (ETH) 134,04 0,03%
ripple
XRP (XRP) 0,205321 1,00%
tether
Tether (USDT) 0,904855 0,08%
bitcoin-cash
Bitcoin Cash (BCH) 191,53 1,14%
litecoin
Litecoin (LTC) 41,38 0,17%
eos
EOS (EOS) 2,47 0,32%
binancecoin
Binance Coin (BNB) 14,12 0,46%
bitcoin-cash-sv
Bitcoin SV (BSV) 86,80 1,23%
cardano
Cardano (ADA) 0,034905 0,48%

Gold besichertes Karatbars Ökosystem unter Regulierungsdruck

BaFin spricht Verbot aus und Südafrikas Finanzaufsicht warnt vor Investitionen im Zusammenhang mit der Karatbars International GmbH.

Es dürften schwere Zeiten auf das Karatbars-Ökosystem zukommen, da sowohl Regulierungsbehörden in Deutschland als auch in Südafrika angeordnet haben, dass alle Verkäufe der angeblich goldbesicherten Kryptowährung eingestellt werden.

Die BaFin hat am Montag eine Unterlassungsverfügung gegenüber der Karatbit-Foundation erlassen. Die Entscheidung vom 12. Oktober basiert auf dem Umstand, dass der KaratGold Coin ohne die in Deutschland notwendige Genehmigung ausgegeben wird.

Ebenfalls am Montag, warnte die Financial Sector Conduct Authority in Südafrika (FSCA) Kunden, auf Investitionen des deutschen Promotors des KaratGold Coin, Karatbars International GmbH, zu verzichten.

Wie in der BaFin-Verordnung festgehalten, muss Karatbars „sein E-Geldgeschäft“ im Land auflösen. Die Regulierungsbehörde hat sich innerhalb der Pressezeit nicht mehr geäußert.

Der KaratGold Coin (KBC) läuft auf Ethereum und ist an rund 30 Börsen notiert, darunter YoBit. Es ist geplant, dass ein zweiter KaratBank Coin (KCB) auf den Markt kommt.

Der KaratBank Coin wird von der Karatbit Foundation mit Sitz in Belize ausgegeben, welche auch das Karatbank Ökosystem verwaltet. Diese Informationen sind im White Paper von KaratBank Coin, das das Unternehmen als „unreguliert“ klassifiziert, eindeutig aufgeführt.

Karatbars Reaktion

Karatbars International widersprach via Facebook-Post allen Vorwürfen, die im Handelsblatt veröffentlicht wurden.

Am Montag informierte das Handelsblatt, dass die Foundation Aufträge zur Rückerstattung von 100 Millionen Dollar an Investorengeldern erhalten hat, was der gleichen Summe entspricht, die sie 2018 mit ihrer ersten Coin Emission (ICO) erhalten hat.

Der CEO von Karatbars, Harald Seiz, erklärte in einem Post, dass die Anordnung der BaFin gegen das Unternehmen nicht korrekt sei und die Vorwürfe auf einer Scam-Website beruhen, die nichts mit dem eigentlichen Unternehmen zu tun habe.

Darüber hinaus stellte Seiz fest, dass die Stiftung eigentlich außerhalb der Zuständigkeit der BaFin liegt, da deutschen Investoren die Teilnahme am ICO untersagt wurde. Der Post lautet:

„Wir sind völlig transparent, wir haben nichts zu verbergen, wenn es offene Fragen gibt, werden wir sie klären, natürlich arbeiten wir uneingeschränkt mit den zuständigen Behörden zusammen und sind sehr daran interessiert, Missverständnisse so schnell wie möglich auszuräumen.“

Seiz machte deutlich, dass KBC ein Utility-Token sei und somit „nicht prospektpflichtig“, in Bezug auf Bedingungen und Auslegungen durch die Europäische Bankaufsichtsbehörde.

Seiz behauptet, dass „Karatbars und seine Produkte nie einen Kunden oder Partner geschädigt haben“.

Was sind die Argumente gegen KBC?

Laut FSCA hat Karatbar International afrikanische Investoren über WhatsApp geworben, nicht näher spezifizierte Investitionen zu kaufen, ohne die Befugnis zu haben, in Südafrika zu operieren.

All diese Probleme treten nur einen Monat nach Untersuchungen der Finanzbehörde Floridas gegenüber Karatbars International auf. Damals gab das Florida Office of Financial Regulation bekannt, dass Karatbars nicht lizenziert sei, obwohl es in Miami als lizenzierte Kryptowährungsbank beworben werde.

Vor kurzem erhielt Karatbars eine weitere Verbraucherwarnung aus Namibia, wobei anzumerken ist, dass bereits 2014 eine Warnung von den Niederlanden ausging.

Ähnliche Beiträge

Witwe von QuadrigaCX Gründer übergibt 9 Millionen Dollar an Vermögenswerten

WikiLeaks untermauert Anschuldigungen auf Craig Wright und nennt ihn den Bernie Madoff von Bitcoin

Upbit verliert 50 Millionen Dollar durch Hack

Token Sale Plattform ICOBox wegen illegaler Wertpapierverkäufe belastet

Sammelklage behauptet Marktmanipulation von Overstocks CEO und CFO

Pocketinns für Verkauf nicht lizenzierter Wertpapiere verklagt

Blockportal verwendet Cookies. Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Klicken Sie auf "Zustimmen" um Cookies zu akzeptieren. Zustimmen Mehr Informationen