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Singapurs Steuerbehörde schlägt vor Kryptotransaktionen von GST zu befreien

Der Entwurf schlägt vor, dass Kryptowährungszahlungen mit Bitcoin, Ethereum, Ripple, ZCash und Dash nicht der Waren- und Dienstleistungssteuer unterliegen sollten.

Die staatliche Steuerbehörde in Singapur schlägt vor die Goods and Services Tax (GST) für Kryptotransaktionen, die wie ein Tauschhandel funktionieren, aufzuheben.

Der Vorschlag wurde am vergangenen Freitag von der Finanzbehörde Singapurs (IRAS) als Richtlinienentwurf veröffentlicht. Darin heißt es, dass alle „Digital Payment Tokens“ von der GST-Verantwortung ausgenommen werden sollten. Sollte dieser Gesetzestext in Kraft treten, werden die nachstehend genannten Änderungen ab dem 1. Januar 2020 wirksam und würden „die Merkmale der digitalen Zahlungs-Token besser widerspiegeln“.

  • „(i) Die Verwendung digitaler Zahlungs-Token als Zahlungsmittel für Waren oder Dienstleistungen wird nicht zu einer Erhöhung des Angebots (Circulating Supply) dieser Token führen.
  • (ii) Der Tausch von digitalen Zahlungstoken gegen Fiat-Währung oder andere digitale Zahlungstoken ist von der GST ausgenommen. “

Wie die IRAS selbst feststellte, ist dieser Leitfaden noch ein Entwurf und kann sich ändern, da das Finanzministerium bis zum 26. Juli eine öffentliche Diskussion über „Gesetzesänderungen für digitale Zahlungs-Token“ führen wird. Zusätzlich zu den Empfehlungen formulierte die IRAS auch eine strenge Definition des Begriffs „digitaler Zahlungstoken“. Genauer gesagt, um als ein solcher definiert zu werden, sollte ein Token alle folgenden Merkmale aufweisen:

  • Er wird als Einheit angegeben.
  • Er ist austauschbar.
  • Er lautet nicht auf eine Währung und ist vom Erschaffer nicht an eine Währung gebunden.
  • Er kann elektronisch übertragen, gespeichert oder gehandelt werden.
  • Er ist oder soll ein von der Öffentlichkeit oder einem Teil der Öffentlichkeit akzeptiertes Tauschmittel sein, ohne wesentliche Einschränkungen bei der Verwendung als Zahlungsmittel.

Wie im Vorschlag ausgeführt, handelt es sich bei solchen digitalen Zahlungs-Token um: „Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Dash, Monero, Ripple und Zcash“.

Im Gegensatz dazu, stellte die IRAS fest, dass Stablecoins nicht für die GST-Freistellung in Betracht kommen würden, da sie geschaffen wurden, um einen Wert zu besitzen, der an eine Fiat-Währung gebunden ist.

Die IRAS bemerkte, dass der GST-bezogene Vorschlag gerade dem weltweiten Stimmungsumschwung hin zu Kryptowährungen folgt, da ausländische Gerichtsbarkeiten ihre Krypto-Positionen bereits hinterfragt haben. Beispielsweise wurde in Australien ein Gesetz verabschiedet, das bereits im Oktober 2017 die „Doppelbesteuerung“ beendet hat.

Quellenangabe: ChainBulletin

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