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Kik von SEC wegen ICO von 2017 verklagt

Kik hat einen 100 Millionen Dollar Token-Verkauf nicht registriert und wird nun von der SEC verklagt.

Das kanadische Startup-Unternehmen Kik steckt, aufgrund einer laufenden Untersuchung der United States Securities and Exchange Commission (SEC), in Schwierigkeiten. Am 4. Juli kündigte die SEC an, dass sie Kik, wegen eines 100 Millionen Dollar Token-Verkaufs, welcher angeblich die Veräußerung von nicht registrierten Wertpapieren beinhaltet hat, verklagen werden.

Wie von der SEC berichtet, wurde gegen die Registrierungsbedingungen, insbesondere gegen Abschnitt 5 des Securities Act von 1933, der besagt, dass alle Verkäufe registriert werden müssen verstoßen. Die Securities and Exchange Commission will eine permanente Verfügung und Strafe erwirken.

Steven Peikin, Co-Direktor der SEC Division of Enforcement, kommentierte die Vorwürfe:

Wir behaupten, dass Kik, durch den Verkauf von 100 Millionen Dollar in Wertpapieren, ohne die Angebote oder Verkäufe zu registrieren, den Anlegern Informationen entzogen hat, auf die sie rechtlich Anspruch hatten und sie somit daran gehindert hat, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen.

Peikin fügte hinzu, dass „Unternehmen nicht vor einer binären Wahl zwischen Innovation und Einhaltung der Bundeswertpapiergesetze stehen“.

Die Beschwerde wurde im Southern District of New York eingereicht und besagt, dass Kik jahrelang Geld für sein einziges Produkt – seine Online-Messaging-App – verloren hatte. Gemäß SEC rechnete das Management damit, dass nach einem jährlichen Verlust von 30 Millionen Dollar, im Jahr 2017 das Geld ausgehen würde.

Robert A. Cohen, Leiter der Cyber-Einheit der Enforcement Division, äußerte sich ebenfalls zu diesem Thema:

Zukünftige Gewinne, die auf den Bemühungen anderer basieren, sind ein Markenzeichen eines Wertpapierangebots, das den Bundeswertpapiergesetzen entsprechen muss.

Cohen ist der Ansicht, dass dieser Fall als Wertpapierangebot behandelt werden sollte, da Kik seine Investoren darüber informiert hat, dass diese von ihren Absichten, ein digitales Ökosystem aufzubauen, Einnahmen erwarten können.

Im Moment können Kin-Token zum halben ICO Preis gehandelt werden. Kik hat nicht nur die Rentabilität für seine Investoren nicht aufrechterhalten, sondern hat diese auch finanziellen Risiken ausgesetzt. Es scheint, als hätte Kik sein Kapital aufstocken wollen um somit attraktiver für größere Technologieunternehmen zu wirken, die es schließlich hätten aufkaufen können.

Bisher besteht Kiks Gegenmaßnahme in einer Crowdfunding-Kampagne, die zum Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung in Anspruch genommen werden soll. Die Kampagne heißt DefendCrypto, das gesetzte Crowdfundinziel liegt bei 5 Millionen US Dollar.

Quelle: ChainBulletin

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