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Drei Mitglieder der Libra Association erwägen Ausstieg

Mindestens drei Geldgeber von Facebooks Libra erwägen ihre Unterstützung, aufgrund des Drucks zuständiger Regulierungsbehörden, einzustellen.

Mehrere Geldgeber, der von Facebook geplanten Kryptowährung Libra, erwägen ihre Unterstützung, aufgrund des Drucks der zuständigen Regulierungsbehörden, zurückzuziehen, wie die Financial Times am 23. August 2019 berichtete.

Dem Bericht zufolge diskutierten drei Unternehmen, von denen zwei Gründungsmitglieder der Libra Association sind, darüber, was ihre „richtigen nächsten Schritte“ sein sollten. Die beiden Unternehmen äußerten Bedenken bezüglich des regulatorischen Interesses, das das Projekt hervorgerufen hat. Das dritte Unternehmen hingegen war besorgt darüber, das Projekt öffentlich zu unterstützen, da es die regulatorische Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen lenken könnte. Eines der Gründungsmitglieder meinte dazu in einem Interview mit der FT:

„Ich denke, es wird schwierig für Partner, die als im Einklang mit ihren eigenen Aufsichtsbehörden angesehen werden wollen, da draußen zu sein und Libra zu unterstützen.“

Mitte Juni kündigte Facebook Pläne für das neue Projekt an und gründete ein Governance-Konsortium namens Libra Association. Dem Verband waren 28 Gründungsmitglieder beigetreten. Darunter finden sich Unternehmen wie Visa, Mastercard, PayPal, Uber und Spotify. Bereits seit Juni steht Facebook unter Beobachtung, wobei Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt Bedenken, hinsichtlich der potenziellen Bedrohung der Finanzstabilität durch die neue Kryptowährung, äußern. Einer der Geldgeber des Projekts ging sogar so weit zu sagen:

„Einige dieser Gespräche (betreffend Regulierung) hätten vor dem Start stattfinden sollen, um zu verstehen, wie Regulierungsbehörden darüber denken würden – somit hätte es nicht so viel Widerstand gegeben.“

Zwei ungenannte Quellen, die dem Projekt „nahe stehen“, haben erklärt, dass Facebook mit der mangelnden Unterstützung durch Mitglieder der Libra Association nicht mehr zufrieden war. Einer der Unterstützer der geplanten Kryptowährung meinte, dass Facebook es „satt hat, die Einzigen zu sein, die ihren Kopf riskieren“.

Sowohl Facebook als auch die Libra Association lehnten es Berichten zufolge ab, Kommentare zu diesem Thema abzugeben, als diese von der Financial Times kontaktiert wurden.

Quellenangabe: ChainBulletin

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