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Libra in US-Senatsverhandlung unter Beschuss

Datenschutz- und Vertrauensbedenken, Fragen zu AML und KYC, sowie der Registrierungsort von Calibra, waren Teil einer überwiegend ablehnenden Senatsverhandlung.

Das US Senate Banking Committee hat seine Anhörung zu Facebooks geplanter Kryptowährung mit David Marcus, dem Leiter von Facebooks Kryptowallet Calibra, abgeschlossen. Hier die wichtigsten Eckdaten zum Nachsehen:

Wie erwartet, kam die Frage während der Anhörung recht häufig auf, ob Facebook Nutzerdaten, unter Berücksichtigung diverser Vorgeschichten zu diesem Thema, anvertraut werden sollten. Marcus wiederholte bei vielen Gelegenheiten, dass die Association und nicht Facebook, das Leitungsorgan der neuen digitalen Währung sein wird. Facebook wird nur Mitglied der Vereinigung sein und hat, wie alle anderen Mitglieder, eine von hunderten Stimmen. David Marcus meinte auch in seiner Eröffnungserklärung:

„Wir sind fest entschlossen, mit den Regulierungsbehörden hier und auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten und Facebook wird Libra, die digitale Währung, erst anbieten, wenn wir die Bedenken der Regulierungsbehörden vollständig berücksichtigt und die entsprechenden Genehmigungen erhalten haben.“

Schweiz als Standort und Schutz gegen Betrug

Auf die Frage von Senator Mike Rounds, warum Facebook sich für die Gründung der Association in der Schweiz entschied, versicherte Marcus dem Komitee, dass diese Entscheidung nicht getroffen wurde, um „der Verantwortung oder der Regulierungsaufsicht zu entgehen“. Auf eine ähnliche Frage des Ausschussvorsitzenden Mike Crapo, fügte Marcus hinzu, dass sich die Libra Association auch bei US-Regulierungsbehörden registrieren werden und ergänzte, dass Finanzdaten im Calibra Network gesondert erfasst werden würden.

Senator Jon Tester konzentrierte sich auf Fragen zu betrügerischen Käufen und Geldverlusten und wie solche Ereignisse versichert werden sollen. Marcus antwortete, dass das Calibra Wallet Verbraucherschutz bieten und die Kontowiederherstellung unterstützen wird. Darüber hinaus fügte er hinzu, dass „wir unser Bestes tun werden, um diese Art von Problemen und Forderungen so schnell wie möglich zu lösen“, worauf Tester antwortete: „Es ist wichtig, dass dies gelöst wird, bevor der Betrieb startet“.

Datenexport & KYC

Die Frage nach der Datenübertragbarkeit zwischen verschiedenen Wallets wurde von Senator Mark Warner aufgeworfen, der fragte: „Wenn ein Facebook-Nutzer ein anderes Wallet als Calibra verwenden möchte, werdet ihr dann einen einfachen Datenexport ermöglichen?“. Marcus antwortete mit einem überzeugenden „absolut“. Auf Fragen bezüglich WhatsApp und Facebook Messenger sagte Marcus nur, dass das Calibra Wallet in diese Dienste eingebettet sein würde.

Eine weitere wichtige Frage hinsichtlich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und wie die Libra Association sicherstellen würde, sich vor diesen Problemen zu schützen, wurde von Senatorin Catherine Cortez Masto gestellt. Marcus wies darauf hin, dass das Calibra Wallet über ein AML-Programm verfügen wird., jedes neu eröffnete Calibrakonto erfordert folglich einen staatlichen Ausweis. Außerdem werde die Vereinigung bei FinCEN registriert, um somit allen AML- und KYC-Anforderungen gerecht zu werden.

Die nächste Anhörung, diesmal mit dem US House Financial Services Committee, ist für morgen, den 17. Juli, geplant. Senatoren können zusätzliche Fragen an David Marcus bis zum 23. Juli stellen.

Quellenangabe: ChainBulletin

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