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Politischer Druck auf Facebooks Libra hält weiter an

Am zweiten Tag in Folge griff Washington, diesmal während einer Anhörung des Financial Services Committee des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, Facebooks geplante Kryptowährung Libra, erneut an.

Während der Anhörung zu Libra mit dem Financial Services Committee des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten erklärte David Marcus, CEO der Kryptowallet Calibra von Facebook, dass die Kryptowährung nicht auf den Markt kommen wird, bevor nicht alle regulatorischen Bedenken ausgeräumt sind.

Dies ist der zweite Tag der Anhörungen zum diesem Thema und begann mit der Aufforderung der Ausschussvorsitzenden Maxine Waters an Facebook, ein Moratorium zu unterzeichnen, in dem sie erklärte: „Bis der Kongress einen angemessenen Rechtsrahmen erlässt, um sicherzustellen, dass Libra und Calibra das tun, was Sie behaupten zu tun“. Marcus stimmte dem Moratorium nicht zu, antwortete aber, dass sich Facebook „die Zeit nehmen werde, das in Ordnung zu bringen“. An einem Punkt stellte Rep. Carolyn Maloney die selbe Frage, auf die Marcus auf die gleiche Weise antwortete.

Eine Frage, die von Marcus eine „Natürlich!“ Antwort erhielt, stellte Rep. Nydia Velazquez:

„Verpflichten sie sich Libra nicht zu starten, bevor alle Bedenken der Federal Reserve und anderer Regulierungsbehörden ausgeräumt sind?“

Als von Rep. David Scott die Frage der Geldwäsche und wie Facebooks Kryptowährung das Finanzsystem schützen wird, aufkam, wies Marcus noch einmal darauf hin, dass, um ein Calibra-Konto zu eröffnen, eine Person durch ein KYC-Programm gehen und eine von der Regierung ausgestellten ID Nachweis hochladen muss. Er meinte auch, dass die Blockchain-Technologie den Strafverfolgungs- und Regulierungsbehörden im Vergleich zum derzeitigen System zusätzliche Informationen liefern kann.

Rep. Jim A. Himes wies darauf hin, dass der Währungspool ein „Fremdwährungsrisiko“ beinhalten könnte und fragte, wie das Unternehmen dieses Risiko für Nutzer transparent machen wird. Marcus versicherte dem Vertreter, dass Facebook über unterschiedliche Tools verfügen wird, um Nutzer darüber zu informieren. Während dieses Gesprächs erwähnte Marcus auch, dass 50% des Währungspools aus US Dollar bestehen werden.

Während der Anhörung fragten zahlreiche Vertreter, ob Libra als Bank reguliert werden sollte, da sie der Ansicht waren, dass einige ihrer geplanten Dienstleistungen denen einer Bank ähnlich sein könnten. Marcus antwortete wiederholt, dass Libra ein Zahlungsinstrument sein wird und nicht mit den Banken konkurrieren will. Sollten aber Bankdienstleistungen bereitgestellt werden, müssten an dieser Stelle die selben Regulierungen eingesetzt werden.

Quellenangabe: ChainBulletin

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