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Libra: US-Delegation in der Schweiz für weitere Diskussion

Trotz der Wahl der Aufsichtsbehörde durch Libra, dürften US-Gesetzgeber Tempo und Grenzen der Projektentwicklung bestimmen.

Die Neue Zürcher Zeitung berichtet, dass eine Delegation von Legislativen aus den USA die Stablecoin-Pläne von Facebook mit dem Schweizer Bundesdatenschutz- und Informationsbeauftragten Adrian Lobsiger diskutieren wird.

Die Delegation wird von der Kongressabgeordneten Maxine Waters geleitet, einer der unverblümtesten Kritikerinnen der Initiative des Social Media-Giganten. Die demokratische Vertreterin des 43. kalifornischen Kongressbezirks hat bereits einen Brief unterzeichnet, in dem sie Facebook offiziell auffordert, die Entwicklung der Kryptowährung einzustellen. Sie war während der Anhörungen von Libra mit dem Financial Services Committee des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten aktiv und bestätigte ihre Forderungen, das Projekt (zumindest) vorübergehend auf Eis zu legen.

Zur Erinnerung: Die Libra Association, das unabhängige Konsortium, das die Kryptowährung Libra kontrolliert, hat ihren Sitz in der Schweiz. Der Sprecher von Adrian Lobsiger informierte kaum über die Agenda der Sitzung, aber es ist fast sicher, dass die sechsköpfige US-Delegation die Unterstützung des Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten bei ihren Versuchen, den Start des Projekts zu verhindern, anfordern wird, bevor das Projekt in den USA umfassend unter Regulierung steht.

Bedenken hinsichtlich der Wahl der Gerichtsbarkeit wurden bereits von mehreren Mitgliedern des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten geäußert. Diese sofortige Reaktion zeigt deutlich, dass das Libra-Projekt die volle Aufmerksamkeit der US-Gesetzgeber und Regulierungsbehörden auf sich zieht. Der vergleichsweise unternehmensfreundliche Ansatz der Schweiz in Bezug auf die Blockchain-Technologie könnte nicht zum Tragen kommen, solange die US-Interessen gefährdet sind.

Quellenangabe: ChainBulletin

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