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PayPal unterstützt Libra nicht mehr

Am Freitag hat der Zahlungsabwickler PayPal offiziell angekündigt, dass er sich aus der Libra Association zurückziehen wird.

Der Zahlungsdienstleister PayPal hat sich offiziell aus dem Verwaltungsorgan von Facebooks Libra, der Libra Association, zurückgezogen, berichtete die New York Times am 4. Oktober.

Gerüchte, dass PayPal kurz davor stand sich aus dem Kryptowährungsprojekt von Facebook zurückzuziehen, begannen bereits am 3. Oktober zu kursieren. Damals berichtete die Financial Times, dass der Zahlungsabwickler nicht an einer Sitzung der 28 Förderer der Libra Association teilgenommen habe.

Jetzt wurden diese Gerüchte von Amanda Coffee, einer Sprecherin von PayPal, bestätigt. Sie schrieb am Freitag eine E-Mail an die New York Times und teilte mit:

„PayPal hat aktuell beschlossen auf eine weitere Mitgliedschaft in der Libra Association zu verzichten und sich weiterhin auf die Entwicklung unserer bestehenden Vision und unseres Geschäfts zu konzentrieren.“

Die Sprecherin fügte außerdem hinzu:

„Wir unterstützen weiterhin Libras Bestrebungen und freuen uns über einen weiteren Dialog bezüglich der Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit. Facebook ist ein langjähriger und geschätzter strategischer Partner von PayPal, mit dem wir weiterhin zusammenarbeiten und in verschiedenen Funktionen unterstützen werden.“

Auch andere Unternehmen waren sich über ihre weitere Beteiligung an dem Projekt nicht sicher – zuletzt Visa und Mastercard.

Laut „Kennern“ sind Unternehmen, die früher Knoten für Libra betreiben wollten, nun besorgt, dass ihr Ruf in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, wenn man bedenkt, welche große Aufmerksamkeit das Projekt von den Regulierungsbehörden weltweit erhalten hat.

Sie wiesen zudem darauf hin, dass Facebook das Ausmaß, in dem die Regulierungsbehörden mit dem Projekt zufrieden waren, überbewertet habe.

Wie bereits berichtet, gibt es seit August Gerüchte, dass Mitglieder der Libra Association einen Rückzieher in Betracht ziehen.

Die Unternehmen haben vor allem wegen der Regulierungsbehörden Zweifel bekommen, die Bedenken hinsichtlich der potenziellen Bedrohung der Finanzstabilität durch Libra geäußert haben. Damals bemerkte einer der Unterstützer des Projekts, dass es vor Libras Ankündigung mehr Regulierungsgespräche hätte geben sollen:

„Einige dieser Gespräche (betreffend Regulierung) hätten vor dem Start stattfinden sollen, um zu verstehen, wie Regulierungsbehörden darüber denken würden – somit hätte es nicht so viel Widerstand gegeben.“

Quellenangabe: ChainBulletin

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