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Ripple bittet US Regierung in offenem Brief um faire Kryptoregulierung

Das Zahlungsnetzwerk Ripple unterzeichnete zwei Tage vor einer neuen Senatsdebatte über Krypto- und Blockchainregelungen, einen offenen Brief an die US-Regulierungsbehörden.

Das Schreiben wurde von Ripples CEO Brad Garlinghouse und Ripples Executive Chairman und Mitbegründer Chris Larsen unterzeichnet. Der Brief wurde kurz nachdem der Kongress David Marcus, CEO der Kryptowallet Calibra von Facebook, zwei Tage lang in Bezug auf die digitale Währung Libra von Facebook befragt hatte, geschrieben. Der Brief beginnt folgendermaßen:

„Viele in der Blockchain- und Digitalwährungsindustrie sind verantwortliche Akteure. Wir sind nach US-amerikanischen und internationalem Recht verantwortlich. Wir sind dafür verantwortlich, dem Wohl der Allgemeinheit zu dienen.“

Obwohl das Unternehmen aufgrund von Fragen zur Dezentralisierung in der Kryptowelt im Mittelpunkt der Kontroverse stand, hat das Netzwerk Interesse von Banken gefunden, die anfallende Kosten bei internationalen Transaktionen senken wollen. Der Brief fährt mit seltenem Lob für Zentralbanken und die Geldpolitik der Regierung fort und erkennt an, dass das Wichtigste für „die Akzeptanz jeder Währung Vertrauen ist“. In dem Brief wird auch Ripples Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass Kryptowährungen nicht dazu da sind, Fiatgeld zu ersetzen, sondern es zu ergänzen:

„Unternehmen wie das unsere in den Vereinigten Staaten und andere im Ausland setzen diese Innovationen in Zusammenarbeit mit regulierten Finanzinstituten ein, damit die Welt Geld über Grenzen hinweg bewegen kann, so wie sie bereits Informationen effizient, zuverlässig und kostengünstig bewegt. Unserer Meinung nach, haben digitale Währungen die Möglichkeit, bestehende Währungen wie den US-Dollar zu ergänzen – nicht zu ersetzen.“

Garlinghouse und Larsen weisen weiter darauf hin, dass digitale Währungen „zu mehr finanzieller Integration und Wirtschaftswachstum führen könnten“, dass die USA beim Boom des Internets den Weg angeführt haben und dass sie dies auch jetzt tun sollten. Der Brief setzt sich wie folgt fort:

„Wir fordern Sie auf, eine Regulierung zu unterstützen, die verantwortungsbewusste US-Unternehmen, die diese Technologien nutzen, nicht benachteiligt und digitale Währungen so klassifiziert, dass sie ihre grundlegenden Unterschiede erkennen. Ohne regulatorische Klarheit riskieren wir, die Innovationen, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze, die diese neuen Technologien im Ausland schaffen, voranzutreiben.“

Heute, am 30. Juli 2019, findet eine geplante Anhörung mit dem Titel „Examining Regulatory Frameworks for Digital Currencies and Blockchain“ statt. Sie beginnt um 14.00 Uhr UTC, bekanntist aber nicht, ob eine spezifische Gesetzgebung diskutiert wird oder ob es sich lediglich um eine Faktendiskussion handelt.

Qullenangabe: ChainBulletin

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