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Ripple CEO: XRP ist kein Wertpapier

Brad Garlinghouse, Ripples CEO, nennt 3 Gründe warum XRP kein Security Token ist.

Lange wird bereits über XRP diskutiert, ob der Token nun als Wertpapier (Security) gilt oder nicht. In einem Interview erklärt Brad Garlinghouse, CEO von Ripple Labs, warum er der Meinung ist, dass der Token definitiv kein Security ist, wie NewsBTC berichtet.

XRP ist unabhängig von der Firma

Auf CNBC verteidigte Brad Garlinghouse energisch die Integrität von Ripple und behauptete, dass sich die in San Francisco ansässige FinTech-Firma für nichts zu rechtfertigen habe.

Im August 2019 reichte der führende Kläger im Verfahren gegen Ripple, Bradley Sostack, eine Klage ein, in welcher behauptet wird, dass das Unternehmen ein „nicht registriertes Wertpapier“ an Kleinanleger verkauft haben soll – nämlich XRP.

Infolgedessen nahm Garlinghouse in dem Interview auf Sostack Bezug und verneinte somit jeden rechtmäßigen Anspruch gegen das Unternehmen.

„Es ist ziemlich unverschämt. Hier ist jemand, der XRP zwei Wochen lang gehalten hat und er erhebt irgendwelche Ansprüche… Ob XRP ein Security ist oder nicht, wird nicht von einer Klage abhängig gemacht.“

Garlinghouse begründet dies damit, dass XRP völlig unabhängig vom Unternehmen ist. Daher sind die Inhaber des Token nicht von Ripple oder anderen Dritten abhängig, um spekulative Gewinne zu erzielen.

„Ich denke, es ist eindeutig, dass XRP kein Security Token ist. Er existiert unabhängig von der Firma, Ripple. Wenn das Unternehmen, Ripple, morgen schließen würde, würde das XRP-Ökosystem weiter existieren. Es ist eine unabhängige Open-Source-Technologie.“

Token gewährt keinen Anspruch auf Unternehmensanteile

Darüber hinaus gibt Garlinghouse an, dass die Inhaber von XRP keine Eigentumsrechte an Ripple besitzen, das ein Unternehmen in Privatbesitz ist. Mit anderen Worten: XRP-Token sind nicht gleichzusetzen mit tokenisierten Aktien des Unternehmens.

„XRP zu besitzen, gewährt einem nicht das Recht auf Ripple-Anteile.“

Dennoch bestehen Zweifel ob dies an sich ein berechtigtes Argument ist. Der Private-Equity-Analyst Anthony Balladon sieht einige Gemeinsamkeiten darin, wie Token-Besitzer XRP im Verhältnis zu Aktien eines Unternehmens sehen.

„Wenn man XRP als ein Instrument für Spekulationen betrachtet, wie es inzwischen bei einigen Kryptowährungen der Fall ist, besteht die Erwartung, den Token zu kaufen, einen Preisanstieg zu sehen und dann mit Gewinn zu verkaufen. Das klingt sehr nach dem Kauf einer Aktie eines Unternehmens.“

„Nutzen“ ist kein Merkmal eines Wertpapiers

Nichtsdestotrotz gibt Garlinghouse einen dritten und letzten Grund an, warum XRP kein Security ist, nämlich sein Nutzen.

Ripple hat bei vielen Gelegenheiten ausdrücklich erklärt, dass XRP kein Anlageinstrument ist. Vielmehr ist es ein digitales Asset, das Institutionen kaufen können, um internationale Geldtransfers durchzuführen.

Laut Garlinghouse passt dies nicht zu den Eigenschaften eines Wertpapiers. Daher tun XRP-Käufer dies nur in der Hoffnung auf eine Steigerung des Netzwerk-Effekts des XRP-Ökosystems. Eine ganz andere Idee als die des traditionellen Investments.

„XRP hat einen großen Nutzen, das ist für mich ganz anders, als ein Wertpapier und letztendlich werden wir zu dieser Erkenntnis kommen.“

Dennoch werden diese und weitere Argumente im US-Bezirksgericht erörtert werden. Beide Parteien werden sich am 15. Januar begegnen.

XRP ist trotz seiner Bekanntheit, einer der wohl kontroversesten Token – ob dies einer der Gründe für das baldige Delisting von BitBox ist, werden wir eventuell wohl erst erfahren.

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