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Schwedische Zentralbank arbeitet an E-Krone

Die Schwedische Riksbank hat das Beratungsunternehmen Accenture als Partner für den Aufbau einer Pilotplattform, zur Einführung einer neuen digitalen Währung, der E-Krone, ausgewählt.

Die schwedische Zentralbank strebt eine Partnerschaft mit der irischen Beratungsfirma Accenture an, um ihr E-Krone Pilotprojekt zu entwickeln, wie die Riksbank (Schwedische Reichsbank bzw. Zentralbank) in einer Pressemitteilung am 13. Dezember erklärte.

Der Ankündigung zufolge, wird Accenture für die Entwicklung der Plattform der digitalen Währung E-Krone verantwortlich sein.

Das Unternehmen wird die verbraucherfreundlichen Funktionen der E-Krone entwickeln, wie z.B. die Verwendung der Währung auf verschiedenen mobilen Plattformen. Anschließend soll Schwedens zukünftige Digitalwährung eine Testumgebung mit „simulierten Geschäften“ durchlaufen.

Die Bank erklärte, dass das Ziel der Initiative darin besteht, das Wissen über digitale Währungen zu verbessern:

„Das Hauptziel des Pilotprojekts E-Krone ist es, das Verständnis der Bank für die technologischen Möglichkeiten der E-Krone zu erweitern.“

Die Riksbank hat außerdem erklärt, dass der Erstvertrag zwar auf ein Jahr befristet ist, jedoch auf bis zu sieben Jahre verlängert werden kann.

Auch wenn sich die Bank noch nicht zur Emission der E-Krone entschlossen hat, wird diese neue Partnerschaft die skandinavische Nation zweifellos einen Schritt näher an die Schaffung der digitalen Währung bringen.

Die Entwicklung einer digitalen Zentralbank-Währung (CBDC) dürfte von der zunehmenden Abneigung gegen physisches Geld im Land profitieren. Laut einer Umfrage, welche die Riksbank alle zwei Jahre durchführt, sind die Kartenzahlungen im Land zwischen 2016 und 2018 um 25 Prozent gestiegen – auf Kosten der Barzahlungen.

Die Konsumenten im Land haben sich derart schnell auf bargeldlose Alternativen eingestellt, dass selbst der stellvertretende Gouverneur der Bank of Canada, Timothy Lane, seinen Kommentar auf einer Fintech-Konferenz im November dazu abgab:

„In Schweden erleben wir gerade eine Trendwende. Die Händler weigern sich zunehmend Geldscheine anzunehmen und die Banken bieten immer weniger Dienstleistungen zur Bearbeitung von Banknoten an.“

Während Schweden beginnt, die potenziellen Vorteile einer E-Krone zu erforschen, hat die Schweiz die Idee der Ausgabe eines E-Franken eingestellt. Der Bundesrat hat bereits erklärt, dass die Vergabe einer CBDC dem Land und seiner Finanzstabilität mehr Probleme bereiten könnte als mögliche Vorteile. China sieht eine eigene Kryptowährung, genau wie die Schweden, eher als sehr vorteilhaft und arbeitet bereits seit einiger Zeit am „Digitalen Yuan“.

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