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Schweizer Regierung: Kein digitaler Franken geplant

Die Schweizer Regierung ist der Meinung, dass die Einführung eines digitalen Schweizer Franken, dem Land und seiner Finanzstabilität, mehr Probleme als potenzielle Vorteile bringen dürfte.

Die Schweizer Regierung ist zu dem Schluss gekommen, dass eine digitale Währung der Zentralbank (CBDC), wohl mehr Schaden als Nutzen anrichten würde, berichtete Reuters am 13. Dezember.

Dem Bericht zufolge, hatte das Parlament die Regierung aufgefordert, eine Untersuchung der möglichen Chancen und Risiken der Einführung einer landeseigenen Kryptowährung durchzuführen.

Nach einer Analyse kam der Bundesrat zum Schluss, dass die Herausgabe einer CBDC Risiken für die finanzielle Stabilität mit sich bringen könnte.

Der Bundesrat stellte fest:

„Eine allgemein zugängliche Digitalwährung der Zentralbank, würde der Schweiz derzeit keine zusätzlichen Vorteile bringen. Stattdessen würde sie neue Risiken mit sich bringen, insbesondere im Hinblick auf die Finanzstabilität.“

Auch wenn viele behaupten, dass virtuelle Währungen das Potenzial besitzen, den Zahlungsverkehr zu verbessern und die Geldpolitik zu stärken, hat der Bundesrat erklärt, dass die realen Vorteile einer CBDC möglicherweise nicht den erwarteten Ansprüchen gerecht werden.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) teilt die Ansicht der Regierung und sagte, dass die potenziellen Risiken für die Finanzpolitik des Landes eine enorme Herausforderung darstellen würden, sofern es einen virtueller Schweizer Franken als Währung geben würde.

Der Bundesrat hat allerdings in seinem Bericht darauf hingewiesen, dass, sofern der digitale Franken auf Finanzmarktteilnehmer beschränkt bleibt und nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich wäre, dies eine „vielversprechendere Strategie“ sei.

Die Aussage des Bundesrates war:

„Dies hätte nicht die gleichen weitreichenden und fundamentalen Auswirkungen wie eine allgemein zugängliche digitale Währung der Zentralbank. Ein von der SNB ausgegebener „Großhandels-Token“ könnte möglicherweise dazu beitragen, die Effizienz beim Handel, der Abwicklung und der Verwaltung von Wertpapieren zu steigern“.

Der Bundesrat sagte im Oktober, dass die Schweiz zwar als kryptofreundlich und „offen für innovative Ansätze am Finanzmarkt“ gilt, aber weiterhin die Kryptowährungs- und Stablecoin-Projekte, sowie deren mögliche Chancen und Risiken, genau im Auge behalten wird.

Während die Schweiz einer CBDC skeptisch gegenüber steht, erforschen und entwickeln andere Länder bereits aktiv ihre eigenen digitalen Währungen. Am auffälligsten ist wohl China, wo ab dem nächsten Jahr reale Tests mit dem digitalen Yuan durchgeführt werden sollen.

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