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US-Senatoren fordern Zahlungsunternehmen öffentlich auf, Libra zu verlassen

Der Druck auf Libra nimmt weiter zu, da US-Senatoren versuchen, Anbieter von Zahlungssystemen aus dem Projekt zu vertreiben.

Die Ablehnung gegenüber Libra ist so stark wie noch nie zuvor, denn zwei Senatoren der Vereinigten Staaten forderten Mastercard, Stripe und Visa offen auf, die Teilnahme an Libra, Facebooks Kryptowährungsprojekt, einzustellen.

Die beiden erwähnten Libra-Gegner sind Senator Brian Schatz (Demokrat-Hawaii) und Senator Sherrod Brown (Demokrat-Ohio).

Am Dienstag schickten sie drei verschiedene Briefe an Mastercard CEO und Präsident Ajaypal Singh Banga, Visa CEO Alfred F. Kelly Jr. und Stripe CEO Patrick Collinson, in Bezug auf die Zusammenarbeit ihrer Unternehmen zur Entwicklung von Libra.

Diese drei Firmen sind in einer Gruppe von 27 Partnern, die das Krypto-Projekt unterstützen.

Beunruhigend in diesem Zusammenhang ist, dass PayPal die Libra Association Anfang dieses Monats verlassen hat. Das Unternehmen ist nur wenige Wochen vor der Unterzeichnung einer formalen Vereinbarung, die für den 14. Oktober geplant war, aus dem Projekt ausgestiegen.

Brown und Schatz begründen ihren Schritt damit, dass Facebook nicht überzeugend auf regulatorische Bedenken bezüglich Bedrohungen wie Geldwäsche, Terrorismus, Geldpolitik und wirtschaftlicher Destabilisierung reagiert hat.

In den Schreiben der Senatoren finden sich auch frühere Anschuldigungen gegen den Social-Media-Riesen, wie z.B. ein Artikel der New York Times, der die kriminelle Ausbeutung der Messenger-App von Facebook aufdeckte.

Wie im Brief beschrieben:

„Es ist beängstigend, wenn man bedenkt, was passieren könnte, falls Facebook verschlüsseltes Messaging mit eingebetteten, anonymen und globalen Zahlungen via Libra kombiniert.“

Schatz and Browns Forderung weist einen sehr ernsten Ton auf, mit Abschnitten, die etwas bedrohlich klingen. In einem solchen Abschnitt erklären sie beispielsweise, dass Unternehmen wie Mastercard, Visa und Stripe, aufgrund ihrer Libra-Mitgliedschaft, wohl einem erhöhten Regulierungsdruck ausgesetzt sein werden.

Wie aus dem Schreiben zu entnehmen ist:

„Wenn Sie sich darauf einlassen, können Sie von den Regulierungsbehörden ein hohes Maß an Kontrolle erwarten – nicht nur bei Libra-bezogenen Zahlungsaktivitäten, sondern wirklich bei sämtlichen Zahlungsaktivitäten.“

Quellenangabe: ChainBulletin

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