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Telegram will TON-Start verzögern

Telegram bittet die Investoren seiner Telegram Open Network (TON) Blockchain, darüber abzustimmen, ob der Start des Netzwerks auf 2020 verschoben werden soll.

Telegram möchte den Starttermin der Telegram Open Network (TON) Blockchain verschieben, nachdem das Unternehmen Probleme mit der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hatte.

Am 11. Oktober erließ die U.S. SEC eine einstweilige Verfügung, die Telegram untersagte, sein Netzwerk zu starten und den Gram-Token (GRM) in den USA zu verteilen, nachdem sie den Token als Wertpapier eingestuft hatten.

Fünf Tage später schickte Telegram eine E-Mail an seine Investoren, aus der hervorging, dass die Freigabe des Netzwerks auf den 30. April 2020 verschoben werden soll.

In der E-Mail heißt es außerdem, dass, obwohl die Einführungsfrist für Ende Oktober angesetzt war, die SEC-Klage dies „unerreichbar“ gemacht hat.

Es heißt weiter:

„Wir sind mit der Rechtslage der SEC nicht einverstanden und beabsichtigen, die Klage vehement abzuwehren. Wir schlagen vor, die Frist zu verlängern, um zusätzliche Zeit für die Lösung des Rechtsstreits mit der SEC zu gewinnen und mit anderen Regierungsbehörden vor Inbetriebnahme des TON-Netzwerks zusammenzuarbeiten.“

Damit die Verlängerung bewilligt werden kann, muss die Mehrheit der Investoren ihre Zustimmung durch Ausfüllen eines Formulars erteilen.

Da es zwei Fundraising-Runden gab, eine im Februar 2018 und eine weitere im März, müssen die beiden Investorengruppen getrennt abstimmen, was dazu führen könnte, dass eine Gruppe die Verzögerung genehmigt und die andere ablehnt.

In einer solchen Situation erhält die Gruppe, die die Verzögerung abgelehnt hat, nicht ihre GRM-Token, sondern „etwa 77 Prozent“ ihrer Investition zurück.

Wenn die Fristverlängerung genehmigt wird, werden bis zum 30. April 2020 rund 80 Millionen Dollar an Ausgaben auf das Unternehmen zukommen.

Telegram hat seine Investoren auch gebeten, das Formular vor dem 23. Oktober auszufüllen, da das Unternehmen für den 24. Oktober eine Anhörung mit den Regulierungsbehörden geplant hat.

Somit könnte der Launch nun bereits zum zweiten Mal verschoben werden, da dieser ursprünglich für Dezember letzten Jahres geplant war. Wie die Investoren auf diese Verzögerung reagieren, werden wir wohl demnächst erfahren.

Quellenangabe: ChainBulletin

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