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Upbit delisted 6 Privacy Coins am 30. September

Die südkoreanische Börse Upbit, kündigte an, XMR, DASH, ZEC, XHV, TUBE und PIVX, am 30. September zu delisten und ebenso die Handelsunterstützung einzustellen.

Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Upbit wird eine Reihe von Privacy Coins, gemäß regulatorischer Anforderungen der Financial Action Task Force (FATF), delisten, teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag mit.

Gemäß der Bekanntmachung vom 20. September, wird die Börse die Unterstützung und den Handel von Monero (XMR), Dash (DASH), ZCash (ZEC), Haven (XHV), BitTube (TUBE) und Pivx (PIVX) am 30. September einstellen. Die Mitteilung besagt außerdem, dass Einlagen in diesen Kryptowährungen nicht mehr unterstützt werden und Aufträge, die vor Ende der Transaktionsunterstützung erteilt wurden, ebenfalls storniert werden.

Einer der Gründe für das Delisting dieser Coins ist, dass sie nicht den Anforderungen der, im Juni letzten Jahres veröffentlichten, FATF-Richtlinien entsprechen würden. Die Börse kündigte bereits an, dass sie Anfang September eine Untersuchung dieser sechs Coins durchführen wird. Wie Upbit verdeutlichte, ist ein weiterer Grund für diesen drastischen Schritt, die Möglichkeit der Geldwäsche und des Geldflusses aus externen Netzen zu verhindern. In der Meldung steht:

„Es gibt auch Krypto-Assets, die selektiv Anonymitätsfunktionen bei Projekten nutzen können, die der Beendigung der Transaktionsunterstützung bedürfen. Bei diesen Krypto-Assets hat Upbit nur transparente Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten unterstützt. Dennoch wurde die Entscheidung über die Einstellung der Handelsunterstützung jener Krypto-Assets auch getroffen, um die Möglichkeit der Geldwäsche und des Zuflusses aus externen Netzwerken zu blockieren.“

Andere wichtige Börsen haben auch das Delisting von Privacy Coins vorgenommen, so kündigte OKEx Korea Anfang dieses Monats an, fünf Privacy Coins entfernen zu wollen. Nach Ankündigung von OKEx Korea, endet die Unterstützung für Monero (XMR), ZCash (ZEC), Dash (DASH), Horizen (ZEN) und Super Bitcoin (SBTC) am 10. Oktober. Als Grund wurde auch hier genannt, dass die Coins nicht den Anforderungen der neuen FATF-Richtlinien entsprechen.

Potenzielle Geldwäsche durch Kryptowährungen, wird immer wieder als Grund zur Besorgnis von Behörden angegeben. Als aktuell prominentestes Beispiel dient Facebooks Libra. Hier sind nicht nur die amerikanischen Regulierungsbehörden skeptisch, sondern unter anderem auch die EZB.

Quellenangabe: ChainBulletin

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