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Die Haltung demokratischer Präsidentschaftskandidaten zu Kryptowährungen

Während Präsident Trump seine Ablehnung gegen Kryptowährungen klar zum Ausdruck gebracht hat, hält die Mehrheit der Demokraten bzw. deren Präsidentschaftskandidaten ihre Haltung zu digitalen Assets weiterhin unter Verschluss.

Nur noch etwa ein Jahr bis die US-Präsidentschaftswahl 2020 beginnt und die Republikaner haben einen klaren Spitzenkandidaten – den derzeitigen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump. Auf der anderen Seite sind die Demokraten noch dabei, die Person auszuwählen, welche Mr. Trump den Platz im Weißen Haus streitig machen wird.

Alle aktuellen Umfragen zeigen, dass dies wohl zu einem Dreier-Rennen wird, bei dem Joe Biden, Elizabeth Warren und Bernie Sanders um die Chance kämpfen, im November 2020 in Einzeldebatten mit dem 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten zu diskutieren.

Während der Schwerpunkt der demokratischen Vorwahlen bisher vor allem auf Einwanderung, systematischem Rassismus, Gesundheitsversorgung und Waffenpolitik lag, haben es die Kryptowährungen kaum in die Schlagzeilen geschafft. In einer zunehmend sozialistisch orientierten, linken Seite des politischen Spektrums in den USA, scheint es, dass Kryptowährungen in den nächsten zehn Jahren eine wichtige Rolle spielen könnten.

Dessen ungeachtet, sollten wir uns den Standpunkt jedes demokratischen Top-Kandidaten für das Amt des Präsidenten ansehen, d.h. diejenigen, die zur letzten Hauptdebatte eingeladen wurden, nämlich:

Joe Biden
Elizabeth Warren
Bernie Sanders
Kamala Harris
Pete Buttigieg
Beto O’Rourke
Cory Booker
Amy Klobuchar
Andrew Yang
Julián Castro

Joe Bidens Haltung zu Krypto

Persönlich hat Joe Biden Krypto überhaupt nicht erwähnt. Jedoch hat ein politischer Aktionsausschuss, der für ihn warb als er sich für die Präsidentschaftswahlen 2016 vorbereitete, Bitcoin-Spenden akzeptiert. Es ist nicht bekannt ob, und falls ja, in welchem Ausmaß, Bitcoin Spenden eingegangen sind.

Der Direktor der Gruppe, Joseph Schweitzer, sagte damals in einer Erklärung:

„Das steht im Einklang mit der starken Unterstützung von Vizepräsident Biden für Technologie und Innovation während seiner gesamten Karriere.“

Abgesehen von dieser kurzen Beziehung zu digitalen Währungen, scheint der ehemalige Vizepräsident der USA nicht viel mit Krypto zu tun zu haben, noch hat er seine Gedanken zu diesem Thema öffentlich kundgetan.

Elizabeth Warrens Haltung zu Krypto

Die demokratische Senatorin von Massachusetts scheint eine ausgewogene Einstellung zur Kryptowährung zu haben, da sie das Potenzial der Technologie und die Tatsache erkennt, dass es sich immer noch um ein sehr betrugsanfälliges Geschäftsfeld handelt.

Bei einer Anhörung des Senat-Bankenausschusses sagte Warren:

„Die Herausforderung ist, wie man produktive Aspekte von Krypto beim Verbraucherschutz fördern kann.“

Darüber hinaus warnte Warren vor ICOs und bemerkte, dass viele Kleinanleger bei der Teilnahme betrogen werden.

Andrew Yangs Haltung zu Krypto

Der vielleicht offenste der Gruppe ist Andrew Yang, der sich dieses Jahr mit seiner Freedom Dividend Policy einen Namen gemacht hat. Yang ist derzeit der einzige Kandidat, der Spenden in Kryptowährung akzeptiert, obwohl der Spendenvorgang einer umfangreichen Überprüfung unterliegt.

Der demokratische Kandidat hat auch klare Richtlinien gefordert, wie digitale Assets von der Regierung reguliert werden sollen. Diese Maßnahmen haben seiner Kampagne gut getan, da prominente Krypto-Personen wie Neeraj Agrawal, Nic Carter und Ryan Selkis Yang unterstützt haben.

Bernie Sanders Haltung zu Krypto

Der Vermonter Senator hat, ähnlich wie sein guter Freund Joe Biden, keine öffentliche Stellungnahme zum Thema Kryptowährungen abgegeben. Seine Strategie könnte jedoch Hinweise auf die Reaktion der Kryptomärkte geben, wenn Bernie Sanders Präsident der USA werden sollte.

Seine übermäßig sozialistische Sichtweise auf die Wirtschaft, könnte die Menschen veranlassen, Krypto als Mittel zur freieren Übertragung von Geldern zu verwenden. Die Besteuerung der Top 1% ist eine von Bernies prominentesten Forderungen nach Veränderung. Der Demokrat scheint zu denken, dass dies zur Finanzierung seiner restlichen Sozialprogramme beitragen kann.

Beto O’Rourkes Haltung zu Krypto

Der ehemalige texanische Repräsentant, Beto O’Rourke, verdiente sich kürzlich die Anerkennung eines großten Teils der Krypto-Community, als sich herausstellte, dass er Teil der Hackergruppe Cult of the Dead Cow war.

In einem gründlichen Untersuchungsbericht schilderte Reuters diese vergangene Ära von Beto O’Rourkes Leben und porträtierte ihn als normalen, unangepassten Teenager in El Paso, Texas in den 1980er Jahren.

Während Beto mit Krypto nichts zu tun hatte, als er „Hacktivismus“ betrieb, bekommt man bei Krypto-Enthusiasten sogar Bonuspunkte, nur weil man Teil einer solchen digitalen Aktivistengruppe war, da sie sich gewissermaßen mit dieser Form von rebellischem Unternehmertum identifizieren.

Beto O’Rourke hält seinen Standpunkt zu Krypto jedoch immer noch geheim, auch wenn er aufgrund seiner Vergangenheit freundlicher gegenüber aufstrebenden digitalen Währungen sein könnte.

Kamala Harris Haltung zu Krypto

Die kalifornische Senatorin Kamala Harris hat bisher überhaupt nichts zum Thema Krypto gesagt.

Pete Buttigiegs Haltung zu Krypto

Bürgermeister Pete Buttigieg hat auch keine öffentliche Position zu Kryptowährungen bezogen, obwohl der Demokrat den Eindruck erweckt, dass er von allen Kandidaten der redegewandteste in dieser Angelegenheit wäre.

Cory Bookers Haltung zu Krypto

New Jerseys Sen. Cory Booker hat derzeit keine öffentliche Meinung zu Krypto.

Amy Klobuchars Haltung zu Krypto

Während Minnesotas Senatorin Amy Klobuchar ihre Haltung zum Thema Krypto ebenfalls nicht offenbart hat, fragte sie den ehemaligen U.S. Treasure Special Agent John Cassara, was er über die aktuelle Phase des Übergangs von Bargeld zu digitalem Geld denkt.

Klobuchar wollte insbesondere wissen, ob die Strafverfolgungsbehörden Geldwäscheaktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen verfolgen können, da sie weitgehend auf Anonymität basieren.

Julián Castros Haltung zu Krypto

Der ehemalige HUD-Minister Julián Castro, hat noch keine öffentliche Position zum Thema Krypto bezogen.

Zusammenfassung

Da nur Andrew Yang bisher öffentlich über digitale Währungen gesprochen hat und nur wenige andere Kandidaten der Demokraten irgendeine Art von Berührung mit Krypto hatten, scheint es nicht so, dass die Präsidentschaftswahlen 2020 viele Diskussionen über das Aufkommen dieses neuen Finanzmarktes beinhalten werden.

Die meisten demokratischen Kandidaten würden sich wohl recht ahnungslos gegen Kryptowährungen stellen, aber die Blockchain-Technologie selbst könnte etwas sein, mit dem sie sich potenziell anfreunden könnten. Mit den immer noch überaus hohen Betrugsraten, ist der Krypto-Markt allerdings noch nicht reif genug, um in die Präsidentschaftsdebatten mit einbezogen zu werden.

Diese sind für Angelegenheiten reserviert, die bei einer überwältigenden Mehrheit der US-Bürger Beachtung finden. Kryptowährungen sind nach wie vor nur etwas, von dem viele gehört haben, aber die meisten nicht wirklich wissen, was sie damit anfangen sollen.

Eventuell könnte jedoch Facebooks Libra bei den Wahlen 2020 doch noch eine Rolle spielen, da, wie auf Blockportal berichtet, Bedenken geäußert wurden, dass Libra die Wahl beeinflussen könnte.

Quellenangabe: ChainBulletin

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