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WikiLeaks untermauert Anschuldigungen auf Craig Wright und nennt ihn den Bernie Madoff von Bitcoin

Nach Wrights Behauptungen, Bitcoin sei „regierungsfreundlich“, hat WikiLeaks begonnen, die vom Chefwissenschaftler von nChain begangenen Betrugsfälle offenzulegen.

Der offizielle Twitter-Account von WikiLeaks ist zu einem eher unwahrscheinlichen Akteur im Krypto-Drama der letzten zwei Tage geworden.

Die Organisation hat sich bereits 2010, als ihr Zugang zum Bankensystem eingestellt wurde, auf den „Kryptopfad“ begeben. Während des Krypto-Bullenmarktes, dankte Julian Assange sogar scherzhaft den wichtigsten Gesetzgebern, deren Bemühungen WikiLeaks dazu zwangen, unfreiwillig, einer der ersten großen Kryptoadaptoren und -promotoren zu werden.

Abgesehen davon, dass WikiLeaks Spenden in Kryptowährung erhält, war WikiLeaks seit – oder zumindest bis vor wenigen Tagen – nicht mehr in den Krypto-News zu finden, als sie beschlossen, die öffentlich geäußerte negative Meinung von Craig Wright über die Organisation, sowie seine Bemühungen Bitcoin als regierungsfreundlich zu promoten, nicht zu ignorieren.

Die Leaker, bekannt für ihre 100%ige Fake-News-Free Erfolgsbilanz, behaupteten mutig, dass Craig S. Wright ein „Hochstapler“ sei.

Obwohl sie nicht direkt behaupten, dass Craig Wright nichts mit der Erfindung von Bitcoin zu tun hat (da WikiLeaks dazu neigt, keine nicht beweisbare Behauptungen aufzustellen), haben sie die große Liste der Falschmeldungen genutzt, die der Chefwissenschaftler von nChain verschuldet hat, um seine Behauptungen zu entkräften und zu beweisen, dass er nicht im Interesse Satoshis handeln würde.

Sie verlinkten ihre Leser zu einem Github-Repository, das von Andreas Brekken, von shitcoin.com, verwaltet wird. Dieses verweist auf mehrere Datenquellen und beschreibt Craig Wrights Lügen und Falschaussagen – wie sie von zahlreichen anderen Teilnehmern des Ökosystems, darunter Bitcoin Cash Developer Mark Blundenberg, WizSec Bitcoin Sicherheitsexperten, Peter Rizun von Bitcoin Unlimited, Vitalik Buterin, Charlie Lee, Amaury Sechet und vielen anderen, aufgedeckt wurden.

Obwohl er in der Vergangenheit, nachdem er entlarvt wurde, eine Weile verstummte, hat Craig Wright nicht nachgegeben. In seinem gewohnten Stil ignorierte er die Substanz der Anschuldigungen von WikiLeaks und nannte sie eine „Lügenfabrik“ und „eine Gruppe von Kriminellen, die von einem Vergewaltiger gegründet wurde“.

Er bekräftigte auch seine Meinung, dass WikiLeaks nicht will, dass Bitcoin so funktioniert, wie es ursprünglich beabsichtigt war, da BTC zur Sicherung von Informationen verwendet werden kann – ohne weitere Erklärung, wie die Eigenschaften von Bitcoin verhindern könnten, dass WikiLeaks private Dokumente leakt.

Als letzte Antwort erwähnte er ein tatsächliches Zitat des echten Satoshi Nakamoto, welcher von der Vorliebe von WikiLeaks für Krypto, alles andere als begeistert war:

“WikiLeaks has kicked the hornet’s nest, and the swarm is headed towards us.”

Satoshi Nakamoto

Der vorangegangene Tweet, der von Julian Assange geführten Organisation, scheint jedoch keine einmalige Reaktion zu sein. WikiLeaks selbst hat nochmals nachgelegt und nennt Craig Wright „The Bernie Madoff von Bitcoin“:

Sie verlinkten auch zu einem Artikel, in dem behauptet wird, dass Wrights Versuche, die Leute davon zu überzeugen Satoshi Nakamoto zu sein, wahrscheinlich von seinem Wunsch angetrieben wird, den Preis von Bitcoin SV zu erhöhen.

Obwohl auf den ersten Blick logisch, ist diese Erklärung nicht wirklich überzeugend, wenn man bedenkt, dass das Verhalten des Chefwissenschaftlers von nChain in den letzten drei Monaten den Kurs stark nach unten gedrückt hat. Die Krypto-Bestände von nChain und CoinGeek hätten heute sicherlich einen höheren Wert, sofern Bitcoin Cash vereint geblieben und Craig Wright aus dem Fokus gerückt wäre.

Auf jeden Fall sind ihre Vorwürfe mehrerer Dokumentenfälschungen gut begründet und kratzen nur an der Oberfläche der unzähligen Eskapaden. Darunter z.B. Plagiatsvorwürfe und der falschen Behauptung, einen erheblichen Teil der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin zu besitzen – was in einer Reihe von Ländern als Marktmanipulation angesehen werden könnte.

Quellenangabe: ChainBulletin

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